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eRUDA 2015 235 E-Fahrzeuge demonstrierten im Rahmen Deutschlands größter E-Rallye Vielseitigkeit

| Autor: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

eRUDA, elektrisch Rund um den Ammersee – unter diesem Namen startete zum dritten Mal Deutschland größte E-Rallye, in deren Rahmen insgesamt 235 E-Fahrzeuge die Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit der E-Mobilität demonstrierten.

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eRUDA: Bei der größten E-Rallye Deutschlands fuhren 160 E-Fahrzeuge lautlos rund um den Ammersee
eRUDA: Bei der größten E-Rallye Deutschlands fuhren 160 E-Fahrzeuge lautlos rund um den Ammersee
(Bild: ePROJEKT)

160 eRUDA-Teilnehmer starteten von Fürstenfeldbruck, in Weilheim kamen mit der E-Sternfahrt aus Miesbach noch einmal 25 Fahrzeuge hinzu und darüber hinaus wurden bei den eMOBIL-Events 50 Elektrofahrzeuge von Herstellern und Händern ausgestellt.

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Viele Besucher überzeugten sich von der hohen Alltagstauglichkeit und Leistungsfähigkeit und nutzten das Probefahrtangebot auf den Zwischenstopps. Beim Aussteigen spiegelte sich in den Gesichtern die Begeisterung über den enormen Fahrspaß mit den E-Fahrzeugen. Der vom Landkreis Fürstenfeldbruck gestifteten Gesamtpreis der eRUDA 2015 ging an das GoingElectric-Team ZOE mit 42 Teammitgliedern. Der BMW i3 belegte den ersten Rang bei den E-Autos in der E‑STArt-Alltagstauglichkeitsprüfung.

FFB-eMOBIL zieht viele interessierte Besucher an

Am Start- und Zielort Fürstenfeldbruck erfuhren die Besucher im Veranstaltungsforum Fürstenfeld alles zum Thema E-Mobilität. Hohen Anklang fand das kostenlose Probefahren. Bei überwiegend strahlendem Sonnenschein fanden sich über 4000 Besucher ein, darunter viele Gewerbetreibende, kommunale Vertreter, Fachexperten sowie zahlreiche private Interessenten, und hatten Spaß mit E-Quads, Segways und einem E-Zug, der durch das schöne Gelände fuhr. Bastelhungrige Kinder konnten im Rahmen des Türöffnertages mit der Maus mit Solarmodulen und Elektromotoren kleine Propellermaschinen konstruieren. Damit hatte die FFB eMOBIL eindeutig Eventcharakter.

Zahlreiche Fachexperten stellten im Vortragsforum den Besuchern und Fachexperten Neuerungen der Branche vor. Keynotespeaker und Zukunftsforscher Lars Thomsen ließ die Zuhörer mit seinem brisanten Vortrag wissen, dass der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors gerade mal 15%, der eines Elektromotors dagegen 90% beträgt, und sagte der Elektromobilität eine erfolgversprechende Zukunft voraus.

eMOBIL Ausstellungen in sieben oberbayerischen Landkreisen

Bei den lokalen eMOBIL-Veranstaltungen an den Etappenstopps der eRUDA in Landsberg, Starnberg, Weilheim, Miesbach, Garmisch-Partenkirchen, Fürstenfeldbruck, Dießen und Penzberg präsentierten zahlreiche Aussteller neben E-Fahrzeugen aller Art auch ihre neuesten Produkte, von Ladetechniken bis hin zur Haustechnik. Mit der Ausdehnung der eMOBIL Events zum Thema Elektromobilität auf vier weitere Landkreise kann der Veranstalter erneut einen starken Zuwachs an Besuchern in neuen Regionen verzeichnen. Dass das Thema Elektromobilität in der Bevölkerung an Fahrt aufgenommen hat, davon zeugte an allen Stationen der eRUDA Rallye die positive Stimmung der zahlreichen Interessenten. Besonders stark war auch die Unterstützung der Landräte und Bürgermeister der besuchten Landkreise und Städte, die nicht nur Ihre Schirmherrschaft ausübten sondern meist auch mit eigenen E-Autos zu den Veranstaltungen anreisten.

Der Lade-Park – ein entscheidender Erfolgsfaktor

E-Mobilität wird zur überzeugenden Lösung, wenn der Verbund mit der Ladeinfrastruktur harmoniert. Seit Jahren zeigt der eRUDA-Lade-Park live auf einem Platz wie die Anforderungen eines Autofuhrpark von mehr als 100 E-Autos überzeugend gelöst werden. Der Strom war rein regenerativen Ursprungs. Er wurde von den Stadtwerken Fürstenfeldbruck aus 100% Wasserstrom geliefert. Die Verteilung war für die Firma Nelhiebel, die u.a. auf die Stromversorgungen bei großen Messen und Veranstaltung spezialisiert ist, eine leichte Aufgabe, die perfekt gemeistert wurde. Die Ladepunkte wurden von ABL-SURSUM, Schneider Electric, Design-Werk, ies-Synergy und crOhm mit modernster Ladetechnik ausgerüstet. Sowohl in der Breite der angebotenen Lademöglichkeiten als auch in der Leistung nimmt der eRUDA Lade-Park eine Spitzenstellung ein.

Die eRUDA wächst schnell

Offensichtlich ist die starke Zunahme der Elektrofahrzeuge auf insgesamt 235. So starteten 160 eRUDA Teilnehmer in Fürstenfeldbruck. In Weilheim kamen mit der von der Energiewende Oberland EWO inittiierteE-Sternfahrt aus Miesbach noch einmal 25 Fahrzeuge hinzu. Zudem wurden bei den eMOBIL-Events 50 Elektrofahrzeuge von Herstellern und Händern ausgestellt, die zum größten Teil auch Probe gefahren werden konnten.

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Über den Autor

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Redakteur, ELEKTRONIKPRAXIS - Wissen. Impulse. Kontakte.