Maschinenverfügbarkeit 20 Jahre elektronischer Überstromschutz

Redakteur: Gerd Kucera

Der Einsatz elektronischer Sicherungen ist Standard und auch in Maschinen nicht mehr verzichtbar. Ein solcher speziell auf die Anwendungen entwickelter Überstromschutz funktioniert gemäß den Bedürfnissen des Schaltnetzteils: einerseits sehr flink bei Kurzschluss und andererseits etwas träge beim Einschalten stromintensiver Verbraucher.

Firmen zum Thema

Elektronischer Überstromschutz: Beim Einsatz elektronischer Überstromschutzgeräte geht es stets um den stabilen Betrieb von Schaltnetzteilen und damit um die maximale Maschinenverfügbarkeit.
Elektronischer Überstromschutz: Beim Einsatz elektronischer Überstromschutzgeräte geht es stets um den stabilen Betrieb von Schaltnetzteilen und damit um die maximale Maschinenverfügbarkeit.
(Bild: E-T-A)

Elektronische Sicherungsautomaten sind Überstromschutzgeräte und trennen die Energieversorgung rein elektronisch. Indes funktionieren elektronische Schutzschalter zusätzlich zur elektronischen Abschaltung auch mechanisch mit galvanischer Trennung. Die erstgenannten Sicherungsautomaten für Gleichstrom-Anwendungen sind für die selektive Absicherung von Anlagenkomponenten in einer Industrieanlage konzipiert worden, die über ein DC-Schaltnetzteil mit Spannung versorgt werden. Schutzschalter für Wechselstrom-Anwendungen kommen zur selektiven Absicherung unterbrechungsfreier Stromversorgungen (USV) in Industrieanlagen zum Einsatz. Solche Lösungen stellen die Energiesicherheit durch AC-USV-Anlagen sicher. Die jeweils kompakten und flexiblen Systeme umfassen 24-VDC-Absicherung und Verteilungslösungen für den Maschinenbau in einem Gerät.

Eine E-T-A-Erfindung für sichere Energieversorgung

Wer also Verbraucher im DC12-, DC24- oder DC48-V-Kreis absichert, die von einem Schaltnetzteil gespeist werden, kommt an dieser Form des Überstromschutzes nicht vorbei. E-T-A Elektrotechnische Apparate in Altdorf bei Nürnberg erfand diese Geräte-Gattung vor genau 20 Jahren.

Schon damals hatte E-T-A als einziger Anbieter weltweit alle elektromechanischen Funktionsprinzipien im Angebot. Die elektronischen Geräte waren dann die nächste Evolutionsstufe des Überstromschutzes. Anfangs ging es insbesondere um die Absicherung der Leitung und um die dauerhafte Verfügbarkeit der Steuerspannung.

Höherer Anspruch durch Digitalisierung & Industrie 4.0

Heute leisten die modernen Überstromschutzgeräte deutlich mehr. Sie unterstützen nicht nur die Digitalisierung, sondern auch Industrie 4.0-Lösungen bei der Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) und der vorbeugenden Wartung (Predictive Maintenance).

Aus den jahrzehntelangen Erfahrungen entstanden Überstromschutz-Lösungen für jede Anwendung passgenau entwickelt zur Montage auf der Hutschiene oder steckbar, mit oder ohne galvanische Trennung, ein- oder mehrkanalig und für 12, 24 oder 48 V. Undefinierte Betriebszustände von Maschinen und Anlagen lassen sich nicht vermeiden. Aber mit intelligenter Elektronik lassen sie sich geplant ausschließen.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:47267299)