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1820: Hans Christian Oersted entdeckt den Elektromagnetismus

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Thomas Kuther

Vor 200 Jahren bewies der dänische Physiker Hans Christian Oersted, dass Elektrizität und Magnetismus zusammenhängen.

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Hans Christian Oersted: der dänische Physiker entdeckte vor 200 Jahren den Zusammenhang zwischen Elektrizität und Magnetismus.
Hans Christian Oersted: der dänische Physiker entdeckte vor 200 Jahren den Zusammenhang zwischen Elektrizität und Magnetismus.
(Bild: publik domain)

Oersted erkannte sofort die Tragweite der Verknüpfung beider Phänomene und löste mit der Veröffentlichung seiner Erkenntnisse die Entwicklung der Elektrizitätslehre und Elektrotechnik aus. Ohne die Entdeckung von Oersted gäbe es heute weder Radio und Fernsehen noch Elektronik, Computer, Amateur- oder Mobilfunk.

Die Herren Volt, Ampere, Watt und Hertz kennt nahezu jeder – auch als Begriffe aus der Elektrizitätslehre. Doch wer und was ist Oersted? 1820 beobachtete der dänische Physiker Hans Christian Oersted (1777 bis 1851) während einer Vorlesung die Ablenkung einer Kompassnadel durch einen stromdurchflossenen Draht und entdeckte somit die magnetische Wirkung des elektrischen Stroms. Im Juli 1820 demonstrierte Oersted seine Beobachtung einer hochrangigen Gesellschaft von Naturwissenschaftlern in Paris und schrieb seine Erkenntnisse nieder.

Aus seinen Forschungsergebnissen zum Elektromagnetismus entwickelten sich wiederum die Elektrizitätslehre und die Elektrotechnik sowie zahlreiche darauf basierende Anwendungen (Radio und Fernsehen, Elektronik, Computer, Amateur- und Mobilfunk etc.), die unsere Gesellschaft in der Folge der Zeit grundlegend verändert haben. Nach Oersted wurde bis 1970 auch die physikalische Einheit der magnetischen Feldstärke (abgekürzt mit dem Einheitenzeichen Oe) benannt.

Technisch erzeugte hochfrequente elektromagnetische Felder sind die Grundlage jeglicher hochfrequenten Abstrahlung. Alle Anwendungen in der drahtlosen Nachrichtentechnik beruhen auf diesem Prinzip.

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