SENSOR+TEST 2015

176 Sensoren und Systeme für die Mess- und Prüftechnik

| Redakteur: Gerd Kucera

Analyse von Nanopartikeln in z.B. Lebensmitteln

In den letzten Jahren war die Nanotechnologie eines der Schwerpunktthemen in der wissenschaftlichen Diskussion. Besonders die synthetischen Nanopartikel (ENP) haben inzwischen Praxisreife erlangt, ohne dass der Nachweis der Ungefährlichkeit in lebenden Organismen und der Umwelt erbracht wurde.

Ein rumänischer Hersteller stellt jetzt einen Sensor zur schnellen Analyse von Nanopartikeln in Kosmetika, Lebensmitteln und Getränken vor. Das System kombiniert ein optisches Verfahren mit einem elektrochemischen. Das optische Sensorarray wertet mit eingelernten Mustern wie Größe, Größenverteilung sowie Brechungsindex die automatisch aufbereiteten Proben aus.

Parallel dazu bestimmt der elektrochemische Sensor Leitfähigkeit, Oberflächeneigenschaften und die chemische Zusammensetzung (SITEX 45 SRL, Bukarest, Rumänien).

Ein Leitfähigkeitssensor von SONTEC detektiert Produktwechsel und Phasenwechsel in Anlagen der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. Er arbeitet mit konduktiven Messverfahren in Messbereichen von 1 μS bis 15.000 μS/cm und bei Ansprechzeiten unter 0,5 s, selbst bei hochviskosen und stückigen Medien (SONTEC Sensorbau GmbH, Lennestadt).

Ein schottischer Hersteller zeigt MIR-Geräte, die aus Arrays von proprietären pyroelektrischen Detektoren bestehen. Sie können Flüssigkeiten, Schlämme, Öle, Feststoffe und sogar Gase charakterisieren.

Zu den Anwendungen gehören die Analyse von Schmieröl und Petrochemikalien sowie die medizinische Diagnostik (PYREOS Ltd., Edinburgh, Großbritannien).

Ein Fuldaer Hersteller bietet hochwertige Sensoren für professionelle Anwendungen in der Prozess- und Industriemesstechnik an. Sie sind als kombinierte Einstabmessketten ausgeführt und messen in zahlreichen Varianten den pH-Wert und das Redox-Potenzial.

Sie sind robust und arbeiten auch bei schwierigen Prozessen mit erhöhter Schmutz- und Giftfracht oder in ölhaltigen Medien bei Temperaturen bis zu +135 °C und 13 bar Druck (JUMO GmbH & Co. KG, Fulda).

Inhalt des Artikels:

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 43264022 / Elektrische Antriebstechnik)