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Einsatz im CERN 16 Kerne auf VME-Bus mit Intels Xeon D

| Redakteur: Margit Kuther

Der Multicore-SBC A25 von MEN bietet bis zu 16 unabhängige CPU-Kerne, etliche Ein-/Ausgabe-Möglichkeiten und eine FPGA-basierte VME-Bus-Schnittstelle.

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SBC A25 von MEN: bietet bis zu 16 unabhängige CPU-Kerne
SBC A25 von MEN: bietet bis zu 16 unabhängige CPU-Kerne
(Bild: MEN)

Zum Einsatz kommt das Board aufgrund seiner extremen Rechenleistung bereits im weltgrößten Teilchenbeschleuniger des Schweizer Forschungsinstituts CERN.

Die A25 ist eine leistungsstarke Multicore-VME-Bus-Karte (Versa Module Eurocard-bus), basierend auf Intels Xeon D-1500 Server-CPU. Das Board ist in Ausführungen mit 4, 8 und 16 Kernen lieferbar und stellt somit eine geballte Rechenleistung zur Verfügung.

Der 32 GB große DDR4-Arbeitsspeicher und die Skalierbarkeit der angebotenen Standardmodelle machen das Board zu einem zuverlässigen Partner.

Die VME-Bus-Schnittstelle ist als FPGA-basierte Open-Source-Lösung implementiert. Das macht sie zukunftssicher und kostengünstig mit umfangreicher Funktionalität.

Auch die Schnittstellen sind extrem vielseitig. Mit zwei USB-, drei Gigabit-Ethernet- und zwei RS232-Ports an der Front bietet das Board die entscheidenden Grundlagen zur Anwendung im Industriebereich. Darüber hinaus kann die A25 mit einer XMC-/PMC-Mezzanin-Karte und einer PCI-Express-Mini-Card ausgestattet werden und bietet damit zusätzliche Front I/O für Funktionen wie Grafik, Massenspeicher oder weiteres Ethernet.

Diese Modularität ermöglicht die Konfiguration maßgeschneiderter Systeme aus offenen Standardkomponenten, wodurch Integrationszeit und Kosten reduziert werden.

Die A25 unterstützt den Einsatz im Temperaturbereich von -40 °C bis 60 °C. Zusätzlich wurden alle Komponenten zum Lackieren vorbereitet und fest verlötet – die Voraussetzung für einen zuverlässigen Betrieb und eine lange Produktlebensdauer. Außerdem garantiert Intel eine Langzeitverfügbarkeit der CPU von sieben Jahren.

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