150 Jahre Periodensystem der Elemente

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Neue Version des Periodensystems zeigt die Knappheit der für Elektronik wichtigen Elemente

(Bild: 90 Elemente, die unseren Alltag bestimmen / 90 Elemente, die unseren Alltag bestimmen / European Chemical Society, / CC BY-ND 4.0 / BY-ND 4.0)

Nicht alle Elemente sind gleich häufig; tatsächlich sind zahlreiche der erst in jüngerer Zeit bekannt gewordenen Elemente erst im Labor entstanden, nur etwa 90 Elemente des modernen Periodensystems kommen in Reinform in der Natur vor. Es darf allerdings nie unterschätzt werden, wie wichtige viele Elemente in der heutigen Technologie sind – auch wenn ihr Name vielen Menschen nicht geläufig sein dürfte.

Smartphones beispielsweise verwenden rund 30 Elemente, von denen mehr als die Hälfte in den kommenden Jahren aufgrund der zunehmenden Knappheit Anlass zur Sorge geben – sei es wegen der begrenzten Versorgung, ihrer Lage in Konfliktgebieten oder der derzeitigen Unfähigkeit, sie vollständig zu recyceln.

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Die European Chemical Society, ein Verband aus mehr als 160.000 Chemikern, hat daher in Zusammenarbeit mit der schottischen St. Andrews University anlässlich des „Jahr des Periodensystems“ eine eigene Tabelle des PSE veröffentlicht Diese zeigt die verbleibende Verfügbarkeit aller 90 Elemente und ihrer Schwachstellen hervorzuheben, einschließlich der Beschaffung aus Konfliktgebieten – und für welche Problematiken der Bedarf nach und die Versorgung mit mit Gallium, Arsen, Zink und sogar Silber sowie die zunehmenden Probleme bei der Versorgung mit Kobalt, Lithium und Platin eigentlich sorgen.

„Es ist erstaunlich, dass alles auf der Welt aus nur 90 Bausteinen besteht, den 90 natürlich vorkommenden chemischen Elementen. Es gibt eine begrenzte Menge von jedem und wir verwenden einige so schnell, dass sie in weniger als 100 Jahren auf der ganzen Welt verteilt werden“, sagte Professor David Cole-Hamilton, emeritierter Professor für Chemie in St. Andrews.

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