OLEDs

110lm/W - Dresden bricht den Weltrekord

26.09.2006 | Redakteur: (is)

Mit einer Dicke von nur 200 nm, etwa ein Fünfzigstel eines Haares, lassen sich OLEDs in ultradünnen Displays einsetzen. Sie erzeugen bei äußert niedrigem Energieverbrauch brillante Farben und...

Das „beste Licht“ liefern derzeit OLEDs aus Dresden. Der OLED-Hersteller Novaled bringt seine Dioden mit 110 lm/W zum Leuchten - das sind 30 lm/W mehr als der bisherige Weltrekord. Das Unternehmen aus der Elbmetropole hat es geschafft, das Zweifache der vor allem in Asien und Amerika bisher erreichten Werte zu erzielen und damit die Leuchtkraft anorganischer Leuchtdioden (LEDs) um 50% zu übertreffen. „Der Einsatz organischer Leuchtdioden ist ein milliardenschwerer Zukunftsmarkt. Wir stehen technologisch an der Spitze“, freut sich Gildas Sorin, Geschäftsführer von Novaled. Ziel sei es, in wenigen Jahren viele Computer-, Handy- und Fernsehdisplays mit Spitzentechnologie „made in Dresden“ herzustellen. Das 2001 gegründete Unternehmen ist eine Ausgründung des Instituts für Angewandte Photophysik (IAPP) der Technischen Universität Dresden und des Instituts für Photonische Mikrosysteme (IPMS) der Dresdner Fraunhofer Gesellschaft. An der Firma, die am Stammsitz in Dresden 43 Mitarbeiter beschäftigt, ist u.a. der französische Elektronikkonzern THOMSON beteiligt.

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