IoT-Leitfaden von Pure Storage 10 Tipps für ein sicheres IoT

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Andreas Donner

Die DDoS-Attacke auf den DNS-Anbieter Dyn.com Ende Oktober brachte einige der größten Online-Plattformen zum Absturz und ist Pure Storage zufolge ein Beleg für die Schwachstellen in IoT-Geräten. Nun gibt der Speicherspezialist zehn Tipps zum Roll-out von vernetzten Geräten.

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IoT-Geräte können zum Einfallstor für Attacken werden. Damit das nicht geschieht, bedarf es einer wohl abgestuften Strategie.
IoT-Geräte können zum Einfallstor für Attacken werden. Damit das nicht geschieht, bedarf es einer wohl abgestuften Strategie.
(Bild: gemeinfrei/Pixabay / CC0 )

„Bis 2020 wird es 24 Mrd. mit dem Internet verbundene Dinge geben. In mehr als der Hälfte der wichtigsten neuen Geschäftsprozesse und - systeme sollen einige Elemente des Internets der Dinge integriert werden“, berichtet Güner Aksoy, Sales Director Central Europe bei Pure Storage. „Die Fülle von sensorgesteuerten Geräten, Business-Webcams und Business-Intelligence-Technologien revolutioniert Geschäftsmodelle und bietet unkalkulierbare Effizienz- und Produktivitätsvorteile für Unternehmen.“

In der Praxis sehe man bereits die weitverbreitete Anwendung von vernetzten Geräten in datenintensiven Branchen wie Finanzdienstleistungen und Fertigung. Diese würden eine verbesserte Effizienz unterstützen, Einblick in den Prozessstatus liefern, die Kosten senken und für einen schnellen Return on Investment sorgen. In anderen Branchen, darunter Einzelhandel, Gesundheitswesen, Landwirtschaft und Logistik, nutzten Early Adopters die Vorteile von Innovationen in den Bereichen Lagerhaltung und Inventarisierung, im Facility Management und in der Fernüberwachung.

Die Technologie wird immer leistungsfähiger, Netzwerke werden immer schneller und die Kosten sinken ständig weiter. Im Laufe der nächsten zehn Jahre, wenn 5G allgegenwärtig sein wird, werden mehr Unternehmen die Möglichkeit haben, IoT in Geschäftsstrategien und Standardprozesse zu integrieren. Nichts am Arbeitsplatz wird statisch sein. Fast alles, was miteinander verbunden werden kann, wird verbunden sein. Und Daten werden kontinuierlich fließen – von Objekt zu Objekt, von Gerät zu Gerät.

Für Unternehmen, die die relevanten Kosten und Nutzen der Vernetzung abwägen, können die ersten Schritte am schwierigsten sein. Pure Storage gibt zehn Tipps für das Ausrollen von vernetzten Geräten im Unternehmen.

1. Sicherheit in den Mittelpunkt der IoT-Strategie stellen

Der Vorfall bei Dyn.com zeigt, dass der Fortschritt bei den vernetzten Geräten schneller ist als bei vielen Sicherheitstechniken. Da sich der Arbeitsplatz verändert, hantieren mehr Mitarbeiter mit geschäftskritischen Informationen über ungesicherte Geräte (wie etwa ihr eigenes Mobiltelefon oder Tablet) oder über ungesicherte Netzwerke (wie öffentliches WLAN). Das Risiko einer Datenverletzung ist daher hoch.

Vor dem Ausrollen der vernetzten Geräte im Unternehmen gilt es, in sichere Technologie zu investieren, einschließlich der Verschlüsselung von unternehmenseigenen Geräten. Regeln und Richtlinien müssen erlassen werden, die zur Verringerung des Risikos dienen. Ebenso sollten angemessene finanzielle Mittel eingeplant werden, um eine Sicherheitsverletzung zu behandeln und rasche Wiederherstellungsmaßnahmen zu ermöglichen.

2. Technologie-Roll-out planen

Eine der größten Herausforderungen bei der Etablierung einer IoT-Umgebung liegt in der Wahl der Technologie. Die Geräte entwickeln sich ständig weiter. Was heute funktioniert, kann schnell durch neue Technologien bereits überholt sein. Dies ist jedoch kein Grund, die Implementierung zu verzögern.

Unternehmen sollten einen Plan erstellen, wie vernetzte Geräte ihre vorhandene Technologieinfrastruktur ergänzen können und sich Etappenziele für die Bereitstellung setzen. Auf diese Weise werden sie nicht am Ende mit einem Stückwerk aus Geräten dastehen, die sich nicht miteinander verbinden lassen. Eine flexible Planung ermöglicht es, neue Technologien nahtlos einzugliedern, sobald sie verfügbar sind.

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