Praxisforum elektrische Antriebstechnik

Embedded Motor Control richtig dimensionieren

06.02.17 | Redakteur: Gerd Kucera

Wissen, was wichtig ist: Das Praxisforum bietet den ganzheitlichen Blick auf die Antriebstechnik und hilft, elektrische Antriebe zeitgemäß zu projektieren.
Wissen, was wichtig ist: Das Praxisforum bietet den ganzheitlichen Blick auf die Antriebstechnik und hilft, elektrische Antriebe zeitgemäß zu projektieren. (Bild: Vogel Business Media)

Das Praxisforum Elektrische Antriebstechnik 2017 (4. bis 6. April) befasst sich u.a. mit intelligenter Sensorik und Signalverarbeitung, robusten Power Devices und der branchenspezifischen Integration.

Das Entwickeln eines optimalen elektrischen Antriebs mit bestmöglicher Energieeffizienz ist komplex und vielschichtig. Nicht selten erkennen sogar routinierte Praktiker, dass ihnen zum Teil interdisziplinäres Wissen fehlt.

Als Weiterbildungsveranstaltung wendet sich das Praxisforum Elektrische Antriebstechnik mit tiefgehenden Referaten und begleitender Ausstellung an Experten und Quereinsteiger gleichermaßen. Fachübergreifend zeigen die Vorträge neue Lösungswege und stellen Best-Practice-Beispiele für Hard- und Software-Entwickler, Antriebstechniker, Projektverantwortliche, Führungskräfte vor.

Der Beitrag „Embedded Motor-Controller: Ein-Chip-Lösung zur Ansteuerung von Kleinstmotoren“ von Rüdiger Laschewski und Adriano De Rosa, ist die Zusammenfassung ihres detaillierten Vortrags auf dem vergangenen Praxisforum Elektrische Antriebstechnik. Zum kommenden Praxisforum 2017 (4. bis 6. April 2017) im VCC Würzburg thematisieren Laschewski und De Rosa die „Auslegung und wichtige Aspekte der Dimensionierung eines typischen automobilen Kleinantriebs und Möglichkeiten der Implementierung am Beispiel eines universell einsetzbaren smart Aktuators.“

Auszug aus dem Inhalt 2017: Im Umfeld intelligenter Aktoren für Automobilanwendungen nimmt der Einsatz bürstenloser Elektromotoren deutlich zu; solche BLDC-Motoren haben im Vergleich zum klassischen bürstenbehafteten DC-Motor eine höhere Effizienz und weniger akustische sowie elektrische Emissionen. Höhere Anforderungen an Funktionalität und Robustheit begleiten diesen Wandel. Die Vielzahl der Zusatzfunktionen konnten bisher nur über diskrete Schaltelemente realisiert werden. Weitere Bestrebungen sind, die Implementierungen zu vereinheitlichen und kommunikationsfähig zu gestalten, damit der Smart Aktuator eine Vielzahl unterschiedlicher Applikationen zuverlässig unterstützt.

Im Referat werden die wichtigsten Anforderungen übersichtlich erläutert und mit ihren entsprechenden Auswirkungen auf die Implementierung dargestellt. Laschewski und De Rosa diskutieren u.a. die besonderen Anforderungen sowie den erweiterten Funktionsraum und geben schließlich einen Ausblick, welche Entwicklung aktuelle Applikationen in naher Zukunft vorweisen können.

Zum Vortragsende zeigt eine Praxis-Demo die Inbetriebnahme des intelligenten Aktors, der unterschiedliche Applikationen nahezu universell bedient.

Der Teilnehmer dieses Vortrags lernt insbesondere das Dimensionieren typischer automobiler Kleinantriebe, das Implementieren am Beispiel universeller Aktoren und nicht zuletzt den Aufbau typischer intelligenter Aktoren für den Automobileinsatz.

Machen Sie mit – nutzen Sie die Erfahrungen der Sachkenner anderer Firmen und tauschen Sie sich unter Kollegen aus.

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