Serie CompactPCI Plus, Teil 10
Steckverbinderkonzept für CompactPCI Plus (CPlus.0)
08.05.2009 | Redakteur: Holger Heller
Die PICMG hat sich für Airmax VS von FCI als Backplane-Steckverbinder für CompactPCI Plus (CPlus.0) entschieden. Bei Airmax handelt es sich um ein Highspeed-Steckverbindersystem in Einpresstechnik, das ohne interne Schirmbleche auskommt.
Der Backplane-Steckverbinder für CompactPCI Plus (CPlus.0) Airmax VS von FCI besteht aus einzelnen umspritzten Leadframes, die im Steckbereich durch einen Kunststoffrahmen und auf der Rückseite durch eine Kunststoffklammer stabil in einem Raster von 2 mm zusammengehalten werden.
Diese Leadframes bilden die Kontaktspalten, zwischen denen Luft als Isolator wirkt (Airmax). Für CPCI+ wurde die Version mit vier Signalpaaren pro Spalte gewählt. Da die Anzahl der Paare die Steckerhöhe vorgibt, ist dies die optimale Konfiguration, um die mechanische Kompatibilität mit IEEE 1101 zu gewährleisten (Kartenraster 20,32 mm). Die nächste Anforderung war, 184 Signalpaare (552 Pins) auf 95 mm Leiterplattenkante (3HU-Karte, Bild 1) unterzubringen, inkl. Kodierung, um nicht eine CPCI+-Karte in einen herkömmlichen Slot zu schieben.
Außerdem einigte sich die PICMG darauf, die Header auf die Tochterkarte zu platzieren, um verbogene Pins auf der Backplane zu vermeiden. Um die Pins der Header zu schützen, gibt es das Airmax-Gehäuse mit zwei, drei und vier Wänden. Durch eine Kombination von Headern mit unterschiedlichen Wandungen und einer Spezialversion mit drei Wänden, ist es gelungen, die Header auf der Tochterkarte von allen Seiten zu schützen und eine Kodierung zu realisieren (Bild 1). Themenverwandte Beiträge
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