Intelligente Städte

IBM und AT&T arbeiten beim Internet der Dinge zusammen

21.02.14 | Redakteur: Franz Graser

Intelligente Städte sind einer der Schwerpunkte der Zusammenarbeit von IBM und AT&T beim Internet der Dinge.
Intelligente Städte sind einer der Schwerpunkte der Zusammenarbeit von IBM und AT&T beim Internet der Dinge. (Grafik: IBM)

Der US-Telekommunikationskonzern AT&T und IBM haben eine globale Allianz geschlossen. Sie dient zur Entwicklung von Lösungen, die das Internet der Dinge unterstützen.

Die beiden Unternehmen beabsichtigen, ihre Analytik-Plattformen, Cloud- und Sicherheitstechnologien zu kombinieren, um über die Daten, die von Maschinen in den verschiedensten Branchen gesammelt werden, mehr Erkenntnisse zu gewinnen. Dabei bleibt der Schutz der Daten ein besonders wichtiger Aspekt.

Wie IBM mitteilt, wird sich die Allianz von Big Blue und AT&T zunächst auf die Schaffung von Lösungen für Stadtverwaltungen und mittelständische Versorgungsunternehmen konzentrieren. Diese Organisationen wollen die sehr hohen Datenmengen integrieren und analysieren, die aus den Aufzeichnungen von Einrichtungen wie Nahverkehrsfahrzeugen, Verbrauchszählern und Sicherheitskameras entstehen.

Damit, so die Hoffnung, können Städte Verhaltensmuster und Trends erkennen, die es erlauben, die Stadtplanung zu verbessern. Besser vernetzte Städte könnten den Planern folgende Optionen eröffnen:

  • Bessere Zuweisung und Verteilung von Betriebs- und Wartungsressourcen, basierend auf Informationen von Ereignissen wie Betriebsstörungen.
  • Analyse der Bewegung von Pendlern zur Verbesserung des Managements von Verkehr, Parkflächen, Standort und Anzahl von Rettungseinsatzkräften. Städtische Planer können sich so besser vorbereiten und reagieren, um mögliche Engpässe und andere Schwierigkeiten bei Notlagen zu vermeiden oder abzumildern.
  • Feststellen ineffizienter Verkehrsbewegungsmuster, so dass öffentlicher Verkehr neu geleitet werden kann; bessere Zuordnung öffentlicher Sicherheits- und Rettungskräfte an Orten, wo sich größere Menschenmengen versammeln.
  • Wahrnehmung der Social-Media-Updates lokal ansässiger Bürger, die über Unwettersituationen oder Verkehrsstaus berichten, damit Städte besser darauf reagieren können.

AT&T bringt hierfür sein weltweit zugängliches M2M-Netzwerk (M2M: Maschine-zu-Maschine-Kommunikation), Geräte und das Global Subscriber Identity Module (SIM) ein, um Geräte weltweit in einem globalen Netzwerk einzubinden. Diese Techniken werden durch AT&Ts M2M-Plattformen gesteuert, um die Daten in einem sicheren Modus zu sammeln, zu organisieren, zu speichern und sie an Anwendungen zu senden.

IBM bringt in die Vereinbarung die Intelligent Operations Center, das Maximo Asset Management, Advanced Analytics-Funktionen und die IBM MessageSight MQTT Appliance ein, die auch die IBM MobileFirst-Lösungsfamilie erweitert. IBM MobileFirst stellt die Management-, Sicherheits-und Analysefunktionen für Organisationen bereit, die nötig sind, um die zunehmende Bedeutung mobiler Geräte im Internet der Dinge zu berücksichtigen.

Die Partner werden bei der Entwicklung von Lösungen in der M2M-Foundry von AT&T in Plano, Texas, und in IBMs Global-Solution-Zentren zusammenarbeiten.

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