Strategische Partner

Unterstützug vom Halbleiterdistributor im Designprozess

08.11.2006 | Redakteur: Jan Vollmuth

Spezialisiert: Mit den Applikationsprozessoren der i.MX-Familie von Freescale lassen sich anspruchsvolle Embedded-Systeme aufbauen

Mit den i.MX Applikationsprozessoren nehmen der Distributor SILICA und Halbleiterhersteller Freescale gemeinsam den Embedded-Markt auf ARM-Basis ins Visier. Zum einen verfügt der Distributor über eine langjährige Anwendungserfahrung mit Embedded-ARM-Prozessoren, zum anderen über umfassende Software- und Betriebssystem-Expertise. Hinzu kommt die weit reichende Linux-Erfahrung der SILICA-Ingenieure.

Der Bedarf an hoch integrierten Bausteinen mit minimaler Verlustleistung steigt auch im industriellen Bereich. Mit wachsender Prozessorleistung steigen auch die Anforderung an die Peripherien in den entsprechenden Systemen, anspruchsvolle Betriebssysteme wie Microsoft Windows CE für Echtzeitanwendungen oder embedded Linux finden zunehmend Verbreitung.Die Wunschliste der Industrie umfasst Funktionen wie USB 2.0, Ethernet, Grafikfähigkeit oder Kryptographie auf Basis eines verbreiteten Prozessor-Cores wie z.B. ARM.

Halbleiterhersteller Freescale Semiconductor reagiert auf die neuen Anforderungen der Industrie mit einer breit gefächerten Embedded-Familie und der i.MX-Familie, die auf den Standard-ARM-Prozessoren ARM920T(DMI), ARM926EJ-S und ARM1136JF-S basiert. Die Leistung varriert von der i.MXS-CPU mit 100 MHz und bis hin zur 532-MHz-starken i.MX31-CPU mit integrierter Hardware FPU. Die i.MX-Familie unterstützt den industriellen Temperaturbereich von –40 bis 85°C.

Designunterstützung durch erfahrene Anwendungsspezialisten

Doch leistungsfähige Hardware alleine genügt nicht: Neben den Produktinnovationen spielt im industriellen Embedded-Markt eine kurze Time-to-Market die entscheidende Rolle. Die Technologie bedarf der Designunterstützung durch erfahrene Anwendungsspezialisten, von der Auswahl der Prozessorarchitektur bis hin zu geeigneten Tools oder Betriebssystemen.

Hier kommen Distributoren wie SILICA als strategischer Partner von Kunden und Herstellern zum Zug. „Zum Erhalt ihrer Wettbewerbsvorteile müssen Industrieunternehmen weiter die Produktivität erhöhen und Kosten einsparen. Konzentration auf Kernkompetenzen und verstärktes Einbeziehen von Partnern bei Beschaffung, Entwicklung und Supply Chain lautet die Devise bei vielen unserer Kunden“, erklärt Karlheinz Weigl, Regional Vice President SILICA Zentraleuropa.

Freescale profitiert von der strategischen Zusammenarbeit mit Halbleiterspezialist SILICA aus zwei Gründen: Zum einen verfügt der Distributor über eine langjährige Anwendungserfahrung mit Embedded-ARM-Prozessoren, zum anderen über umfassende Software- und Betriebssystem-Expertise. Bei Microsoft Windows CE ist SILICA in Europas Kernmärkten ein führender Microsoft-Partner, der somit Kunden mit kompetentem Support auf Architektur- und Softwareebene aus einer Hand unterstützen kann. Hinzu kommt die weit reichende Linux-Erfahrung der SILICA-Ingenieure. Diese Mischung aus Anwendungswissen, Software-Neutralität und ARM-Projektexpertise unterstützt Freescale dabei, die i.MX-Familie im Embedded-Computing-Markt zu etablieren, unabhängig vom jeweiligen Anwendungssegement.

Designprozess durch Produkt- und Architekturselektion vereinfachen

Die Dienstleistungen von SILICA bieten sich besonders für Kunden an, die unter großem Zeitdruck stehen und nicht über genügend eigene Entwicklungsressourcen verfügen. Karlheinz Weigl: „Zwar kann SILICA nicht die entwicklungstechnische Arbeit der Kunden ersetzen, aber wir vereinfachen den Designprozess unserer Kunden so weit wie möglich, z.B. durch Produkt- und Architekturselektion. Darauf setzt unter anderem die Firma Keith & Koep aus Wuppertal.“

Keith & Koep hat sich auf Embedded-Computer-Technologie spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Miniatur-Rechnersystemen, die auf ARM-Architekturen basieren. Die anspruchsvolle Peripherieausstattung der i.MX Prozessoren ermöglicht Keith & Koep in Kombination mit dem neuen Betriebssystem Microsoft Windows Embedded CE 6.0, den kontinuierlichen wachsenden Anforderungen an Leistung und Connectivity ihrer Produkte gerecht zu werden. Zudem ist die von Freescale zugesicherte langfristige Verfügbarkeit in vielen Bereichen zwingend erforderlich.

In den fünf Jahren ihres Bestehens konnte sich SILICA durch fachliche Kompetenz speziell im Embedded-Markt punkten. Von der Bildung strategischer Allianzen mit Herstellern – wie im Falle der Freescale i.MX Prozessoren – verspricht sich der Distributor nun weiteres Wachstum. Damit hat SILICA eine Hürde beim Wandel vom reinen Logistiker zum Partner für Kunden und Hersteller genommen. „Der ‚one-fits-all‘-Vertrieb plus technischer Beratung gehört der Vergangenheit an“, resümmiert Karlheinz Weigl.

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