Internet der Dinge

Microsoft bringt Fitness-Armband auf den Markt

30.10.14 | Redakteur: Franz Graser

Das Fitnessband von Microsoft soll eine Akkulaufzeit von bis zu 48 Stunden aufweisen. Es funktioniert als Armbanduhr, misst Vitalfunktionen wie den Herzschlag oder die Hauttemperatur, zeigt Kurznachrichten an und kann mit Cortana, der digitalen Assistentin von Microsoft, in Dialog treten.
Das Fitnessband von Microsoft soll eine Akkulaufzeit von bis zu 48 Stunden aufweisen. Es funktioniert als Armbanduhr, misst Vitalfunktionen wie den Herzschlag oder die Hauttemperatur, zeigt Kurznachrichten an und kann mit Cortana, der digitalen Assistentin von Microsoft, in Dialog treten. (Bild: Microsoft)

Mit Microsoft Band hebt der Redmonder Konzern ein tragbares Accessoire für gesundheitsbewusste Menschen aus der Taufe. Per Bluetooth lässt sich das Gerät mit iOS- und Android-Smartphones sowie mit Handys der eigenen Plattform Windows Phone kombinieren.

Schon seit Monaten war über eine Smartwatch aus dem Hause Microsoft spekuliert worden. Der Softwareriese aus Redmond sieht sein „Microsoft Band“ genanntes Fitness-Armband allerdings bewusst nicht als Armbanduhr-Ersatz, sondern als Accessoire für Jogger und gesundheitsbewusste Menschen.

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Das Armband misst per GPS die Entfernung, die die Trägerin oder der Träger zurücklegt, es kann Bewegungsabläufe messen und analysieren. Darüber hinaus überwacht es Vitalfunktionen wie den Herzschlag und die Hauttemperatur, und es kann offenbar auch feststellen, ob der Benutzer übermäßig schwitzt. Per UV-Sensor kann das Gerät den Träger oder die Trägerin auch davor warnen, ob er oder sie sich zu lange der Sonne aussetzt.

Ähnlich wie bei den Smartwatches von Samsung entfaltet das Armband seinen vollen Funktionsumfang in Kombination mit einem Smartphone. Microsoft ist sich aber bewusst, dass sein Smartphone-Betriebssystem Windows Phone trotz überwiegend positiver Kritiken aus der Fachwelt derzeit bestenfalls eine Nischenstellung innehat.

Deshalb funktioniert das Armband auch im Zusammenspiel mit einem iOS- oder Android-Gerät. Deshalb stellt der Redmonder Konzern seine Smartphone-Applikation Microsoft Health auch für iOS und Android zur Verfügung. Mit der Applikation ist nach Angaben des US-Branchendienstes Ars Technica ein Cloud-Dienst verbunden, der die Aktivitäten der jeweiligen Träger genauer analysiert.

So soll der Dienst zum Beispiel Auskunft darüber geben, wie viel Erholung nach einer bestimmten Trainingseinheit notwendig ist oder welche Übungen am meisten Kalorien verbrennen.

Darüber hinaus fungiert das Armband natürlich auch als Armbanduhr. Es kann Kurznachrichten und Termine aus dem Outlook-Kalender anzeigen. Darüber verfügt es über ein Mikrofon, mit dem der Träger des Armbands mit Cortana kommunizieren kann, dem Spracheingabe-Dienst von Microsoft, der ähnlich wie Apples Siri funktioniert.

Das Armband ist zu einem Preis von 199 Dollar erhältlich. Vorläufig ist es nur in den USA zu bekommen. Spekulationen, dass Microsoft auch an einer Smartwatch arbeite, gehen natürlich weiter. Der Konzern hatte vor einigen Jahren schon einmal den Versuch unternommen, Armbanduhren, aber auch Haushaltsgeräte mit aktuellen lokalen Diensten wie Verkehrs- oder Wetternachrichten zu verknüpfen. Die Entwicklung der sogenannten SPOT-Technik (Smart Personal Objects Technology) wurde aber im Jahr 2008 eingestellt.

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