Entwicklungswerkzeuge

Flexible Multicore-MCU-Entwicklung mit Tool von XMOS

25.10.12 | Redakteur: Holger Heller

sliceKit von XMOS: modulare Entwicklungsboards und Software für die Multicore-Mikrocontroller xCore
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sliceKit von XMOS: modulare Entwicklungsboards und Software für die Multicore-Mikrocontroller xCore (XMOS)

Mit dem „sliceKit“ stehen modulare Entwicklungsboards und Software für XMOS' xCore-Reihe von Multicore-MCUs für Echtzeitanwendungen in der Industrie-, Consumer- und Automobilelektronik bereit. xCore-MCUs sollen zum Einsatz kommen, wenn herkömmlihce 32-Bit-MCUs überfordert sind.

Das sliceKit besteht aus einer Hauptplatine mit einer 16-Kern xCore-Multicore-MCU und vier Erweiterungsslots, die mit I/O-Erweiterungskarten (Slices) belegt werden können. XMOS bietet dafür eine Auswahl an Standard-Slices wie Ethernet, UART, ADC, LCD Grafik und Digital-Audio an, was eine schnelle Prototyperstellung und ein unmittelbares Debuggen der Designs ermöglicht.

sliceKit ist in die integrierte Entwicklungsumgebung xTime-Composer Studio und xSoft-Tip-Peripherie integriert. Die xCore-MCUs und dazugehörigen Tools bieten die Möglichkeit, an Echtzeit-Embedded-Anwendungen in einem vereinheitlichten Designablauf zu arbeiten, der herkömmlichen Embedded-Design-Umgebungen ähnlich ist, aber entscheidende Vorteile biete: xCore-Bausteine werden mit xSoft-Tip-IP-Blöcken konfiguriert und in einem Zug unter Verwendung von Echtzeiterweiterungen in C programmiert.

Basierend auf der 32-Bit xCore L2 Multicore-MCU hat die sliceKit-Hauptplatine eine Leistungsfähigkeit von bis zu 1000 MIPS, die dynamisch auf bis zu 16 Kerne verteilt werden können. Damit lassen sich mehrere Echtzeit-Aufgaben gleichzeitig bewältigen, die zeit-deterministisch ausgeführt werden. sliceKit bietet On-Board-Debugging in Echtzeit, sodass präzise Timing-Analysen der Leistungsfähigkeit des Anwendungscodes möglich sind.

Jedes sliceKit I/O-Slice wird mit einer Demoanwendung ausgeliefert, damit Entwickler ihre Konfiguration schnell und einfach zum Laufen bringen können. Die Slices werden dabei über PCIe-artige Anschlüsse mit der Hauptplatine verbunden, was für Nutzer einen Austausch von Hardware und das Experimentieren mit verschiedenen Hardwarekombinationen einfach macht.

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