30.06.11 | Redakteur: Hendrik Härter
Zusammen mit dem Messtechnikgeneralisten Hameg Instruments verlost ELEKTRONIKPRAXIS das 100 MHz 4-Kanal Mixed-Signal-Oszilloskop HMO1024 inklusive dem Logiktastkopf HO3508, mit dem nahezu alle Aufgaben des täglichen Elektroniklebens gelöst werden können.
In diesem Frühjahr hat Hameg seine erfolgreiche HMO-Serie um acht weitere Modelle ergänzt. Die Geräte werden als 2- und 4-Kanalversionen mit Bandbreiten von 70, 100, 150 und 200 MHz angeboten. Alle Modelle verfügen über eine Abtastrate von 1 GSa/s und 1 MPts Speicher pro Kanal, die auf 2 GSa/s oder 2 MPts kombinierbar sind.
Alle Typen sind MSO Ready: ein optionaler Logiktastkopf genügt, um acht digitale Kanäle zu erfassen. Mit der Option HOO10 können zwei frei wählbare serielle Protokolle des Typs I²C, SPI, und/oder UART/RS-232 zeitsynchron hardwareunterstützt analysiert werden.

Mit den HMOs im Preisbereich zwischen 1150 bis 2180 Euro bietet Hameg nach eigenen Angaben als einziger Hersteller weltweit eine echte Empfindlichkeit von 1 mV/Div, verbunden mit geringen Eigenrauschen, um auch kleinste Störungen beispielsweise auf der Betriebsspannung finden zu können.
Zur Standardausstattung gehören weiterhin verknüpfbare Mathematikfunktionen, die auch Integration, Differentiation sowie Hoch- und Tiefpassfunktionen beinhalten, sowie ein Pass/Fail-Test basierend auf Masken. Die integrierte FFT-Funktion kann bis zu 64k Punkte berechnen und bietet damit eine praxisgerechte Frequenzauflösung, um Störer zuverlässig zu identifizieren.
Eine vielseitige interne Signalquelle, die neben einem Rechteck auch parallele und serielle Datenströme zu Testzwecken erzeugt, rundet die Ausstattung ab. Damit ist es erstmalig möglich, zum Beispiel komplexe Triggereinstellungen bei einem I²C-Bus mit einem Referenzsignal schnell zu überprüfen. Das I²C-Signal der Quelle wird dabei mittels eines Zufallsgenerators in Adresse und Daten dynamisch geändert. Der flüsterleise Betrieb der Geräte wird im täglichen Dauereinsatz im Labor geschätzt.
Gewonnene Messwerte lassen sich entweder auf dem TFT-VGA-Display mit 16,5 cm in der Diagonalen darstellen oder via DVI-Ausgang an einen externen Monitor oder Beamer ausgeben.
Einmalig sind der integrierte Komponententester, mit dem auch in der Schaltung eingebaute aktive und passive Bauteile verifiziert werden können, sowie die Virtual-Screen-Funktion, die bis zu 20 Div in der Vertikalen erlaubt.
Damit wird insbesondere im MSO-Betrieb eine übersichtliche Darstellung vieler Signale sichergestellt.
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