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DECT ULE – Kampfansage an Bluetooth, Zigbee und WLAN

28.08.13 | Redakteur: Margit Kuther

SCM als passiver Infrarot-Sensor

Ein PIR-Sensor reagiert unter Ausnutzung der Pyroelektrizität seiner Empfängerfläche auf eine Temperaturänderungen. Wenn sich ein Objekt im Raum bewegt, wird die Wärmedifferenz zwischen dem Objekt und dem Umfeld in Spannung umgesetzt.

Die beiden in Serie geschalteten Verstärker AMP1 und AMP2 haben eine filternde und verstärkende Funktion. Das Ausgangssignal wird durch zwei Komparatoren gegen zwei Referenzspannungen gemessen, die den Schwellwert definieren. Der Frequenzbereich zur Bewegungserkennung bewegt sich zwischen 0,1 Hz bis 10 Hz, die Signalverstärkung liegt zwischen 60 dB und 70 dB.

Anwendung für einen Rauchmelder

Eine LED und eine Photodiode im Innern eines Rauchmelders wandeln Licht in Spannung um. Da keine direkte Sichtlinie zwischen der LED und der Photodiode vorhanden ist, wird im Normalfall von der Photodiode keine Spannung erzeugt. Dringt Rauch in den Rauchmelder ein, so wird das Licht der LED auf die Photodiode reflektiert und somit eine Spannung erzeugt.

Die Detektion erfolgt in zwei Phasen:

  • In der ersten Phase ist die LED aus und somit werden AMP1_P, ANA_IN1 und AMP1_OUT kurzgeschlossen. Dies bewirkt die Entladung von C1 und C2.
  • In der zweiten Phase wird die LED kurz eingeschaltet. Sollte vorhandener Rauch zu Reflektionen führen, so wird im Verhältnis der beiden Kondensatoren C1 und C2 die Eingangsspannung durch AMP1 verstärkt. Der Schwellwert für die Erkennung wird durch die Spannung VREF1 eingestellt.

Counter-Einheiten verwenden

Neben der SCM bietet die SA-Einheit aber auch noch weitere Funktionen. So können die Counter-Einheiten verwendet werden, um Impulse zu zählen und beim Erreichen einer vorkonfigurierten Anzahl von Ereignissen das System aufzuwecken. Zu beachten ist das integrierte Entprell-Modul, das nur echte Ereignisse an den Zähler weiter gibt.

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Auf ähnliche Weise können auch periodische Ereignisse zum Aufwecken des Systems verwendet werden. Es ist sogar möglich, Ereignisse über einen definierten Zeitraum zu zählen und das System nur aufzuwecken, wenn eine definierte Anzahl von Ereignissen im gewählten Zeitraum stattgefunden hat. Des Weiteren können auch PWM-Signale generiert werden, die auch im Sleep Mode zur Verfügung stehen.

Die oben aufgeführten Beispiele zeigen nur einen kleinen Auszug aus den vorhandenen Möglichkeiten der SA Einheit. Es lassen sich alle Funktionen in großen Bereichen variieren und konfigurieren, was eine schier unbegrenzte Anzahl von Anwendungen erlaubt.

Unterstützung durch Codico

Die DSP Group versteht sich als Systemlieferant und nicht nur als Chip-Hersteller. Alle Integrierten Schaltungen werden mit einem umfangreichen Software-Paket angeboten. Diese beinhalten Operating System (Embedded oder Linux), DECT Stack, DECT-ULE Stack, Audio-Funktionen wie Codecs und Echounterdrücker sowie umfangreiche Beispielanwendungen.

Für alle Fragen rund um DECT ULE steht Codico Field Application Engineer & Product Manager André Ehlert zur Verfügung (andre.ehlert@codico.com; +49 89 1301438-11).

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