Laufzeitumgebungen

Französisches Startup stellt genügsame Java Virtual Machine für Mikrocontroller vor

31.10.12 | Redakteur: Franz Graser

Die virtuelle Java-Maschine MicroJVM ist auf preiswerte Prozessoren mit beschränkten Speicher-Ressourcen ausgelegt.
Die virtuelle Java-Maschine MicroJVM ist auf preiswerte Prozessoren mit beschränkten Speicher-Ressourcen ausgelegt. (Grafik: IS2T)

Das französische Unternehmen IS2T hat eine Java-Laufzeitumgebung entwickelt, die auf Prozessoren mit beschränkten Leistungs- und Speicherressourcen zielt.

Die Speicherkapazitäten, mit denen sich die Java Virtual Machine (JVM) namens MicroJVM des französischen Herstellers IS2T begnügt, erinnern an die Zeiten des ehrwürdigen Commodore 64: MicroJVM benötigt auf dem Zielrechner lediglich 28 Kilobyte Flash-Speicher und 1,5 Kilobyte Hauptspeicher (RAM). Bei Mikrocontrollern mit einer Taktfrequenz von 120 Megahertz gibt der Hersteller für die Virtual Machine eine Aufstartzeit von zwei Millisekunden an.

Die Funktionsblöcke der Java Virtual Machine für Mikrocontroller.
Die Funktionsblöcke der Java Virtual Machine für Mikrocontroller. (Grafik: IS2T)

Die virtuelle Maschine wird mit einer Entwicklungsumgebung auf Eclipse-Basis geliefert, die Werkzeuge für das Design grafischer Benutzeroberflächen, Codeausführung in harter Echtzeit sowie die Integration von C-Code enthält. Darüber hinaus ist ein Simulator für das System-Prototyping im Paket enthalten.

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