Ausbildung und Studium

TU München eröffnet Praktikumslabor für angehende Computerspiele-Entwickler

02.12.12 | Redakteur: Franz Graser

Impressionen aus dem Institutsgebäude der TU München in Garching mit der charakteristischen Parabelrutsche.
Impressionen aus dem Institutsgebäude der TU München in Garching mit der charakteristischen Parabelrutsche. (Bild: Wikimedia Commons)

Großzügige Hardware- und Werkzeugspenden von ARM, Texas Instruments und STMicroelectronics haben es ermöglicht, auf dem Garchinger Campus der TU München ein Labor für Studierende des Informatik-Studiengangs „Games Engineering“ einzurichten.

Die Studenten können sich in diesem Labor ganz hautnah mit der weltweit verwendeten ARM-Prozessorarchitektur vertraut machen, Dazu haben die Unternehmen Texas Instruments und STMicroelectronics Entwicklungsplatinen zur Verfügung gestellt, der Chipdesigner ARM steuerte Entwicklungswerkzeuge bei.

Ein großer Teil der Computerspiele wird mittlerweile für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets programmiert. Deshalb besteht die Herausforderung für Entwickler unter anderem darin, den Prozessor so effizient zu nutzen, dass einerseits die nötige Rechenleistung zur Verfügung steht und andererseits der Akku nicht über Gebühr belastet wird. Aus diesem Grund trainieren die Studierenden in den Praktika, die Hardware so zu programmieren, dass sie die größtmögliche Leistung herausholen und den Stromverbrauch so gering wie möglich halten.

Das Praktikumslabor für die angehenden Spieleentwickler ist vergangene Woche im Beisein von Regierungsdirektor Dr. Rolf Bommer vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie offiziell eingeweiht worden.

Die Verantwortlichen des Studiengangs planen zur Zeit ein Master-Programm, damit die ersten Bachelor-Absolventen ihr Studium nahtlos fortsetzen können. Der Bachelor-Studiengang wurde zum Wintersemester 2011/2012 erstmals angeboten und startete gleich mit großem Erfolg.

Der Vorteil für die mittlerweile 296 Games-Studenten: Sie müssen sich nicht innerhalb eines Informatikstudiengangs auf Spiele-Themen spezialisieren; sie konzentrieren sich gleich von Anfang an auf die Grundlagen der Spieleentwicklung wie 3D-Simulation, Interaktion sowie Social Games und bekommen gleichzeitig fundierte Informatikkenntnisse vermittelt.

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