Debugger
Multicore-Debugging für MPC5668x-Serie
26.08.2010 | Redakteur: Holger Heller
Die Universal Debug Engine (UDE) 2.7 von pls unterstützt nun die 32-Bit-Power-Architecture-MCUs der MPC5668x-Serie von Freescale. Die für den Einsatz als zentraler Body-Elektronik-Controller und für Automotive-Gateway-Anwendungen konzipierten, bis zu 116 MHz getakteten MCUs sind mit einem e200z650-Core als Master, einem e200z0-Core als Slave-I/O-Prozessor, 2 MByte Flash und bis zu 592 KByte SRAM ausgestattet.
Der modulare Aufbau der UDE 2.7 ist beim Multicore-Debugging innerhalb einer Bedienoberfläche hilfreich. So können die durch On-Chip-Hardware unterstützten vier Code-Breakpoints und zwei Watchpoints je Core vom Entwickler direkt im Programm- bzw. Watch-Window des entsprechenden Cores genutzt werden. Auch alle weiteren On-Chip-Trigger-Möglichkeiten werden unterstützt. Der Debugger übernimmt dabei die Verwaltung der On-Chip-Debug-Ressourcen.
Die Verbindung zu Dual-Core-Bausteinen erfolgt über ein JTAG-Interface. Der JTAG-Extender der Universal Access Device-Familie (UAD2+/UAD3+) erlaubt dabei eine Distanz von mehreren Metern zwischen Target und Host-PC bei hoher Störfestigkeit und Transferraten von bis zu 1 MByte/s.
Die auf allen Bausteinen der MPC5668-Familie vorhandene Nexus-Einheit ermöglicht dem Debugger zudem Speicherzugriffe während der Programm-Laufzeit. Nutzen lässt sich dieses Feature u.a. zur Echtzeit-Visualisierung von Variablen bzw. deren Verknüpfungen zu physikalischen Größen. Darüber hinaus wurde auf diesem Weg eine virtuelle Ein-/Ausgabe-Schnittstelle über den JTAG-Debug-Kanal realisiert. Programm- und Daten-Trace über die Nexus-Schnittstelle ermöglicht das UAD2+ mit Trace-Option oder das UAD3+, wobei in beiden Fällen der 12 Bit breite Trace-Datenport der MPC5668-Serie unterstützt wird. Für die Aufzeichnung stehen beim UAD3+ bis zu 4 GByte Speicher zur Verfügung.
Themenverwandte Beiträge
Universal Debug Engine: UDE 2.4 unterstützt MPC5510 Power Architecture
Debugger: UDE 2.4 für 32-Bit-Automotive-MCUs
Debugger: UDE 2.4 für 32-Bit-Automotive-MCUs
PLS-Entwicklungstools: Support für Infineons 32-Bit-Audomax-Mikrocontroller
PLS-Entwicklungstools: Support für Infineons 32-Bit-Audomax-Mikrocontroller
Kommentare zu diesem Artikel
Lizenzierung urheberrechtlich geschützter Artikel
Nutzen Sie diesen Artikel ID 357393 oder andere Fachinformationen für Ihr Marketing. Wir bieten Ihnen die Nutzungsrechte für Ihre Website, Ihren Newsletter oder Ihre Kundenzeitschrift. Für alle Fragen wenden sie sich bitte an Frau Maurer unter Tel. 0931 / 418-2888 oder unseren Content-Dienstleister www.mycontentfactory.de .
32-Bit-Mikrocontroller
Neue Maßstäbe in der Industrie- und Medizintechnik
Mit den MCUs der Kinetis-K50-Reihe erweitert Freescale seine 32-Bit-Kinetis-Familie auf Basis des ARM Cortex-M4-Kerns. Die Bausteine bieten zahlreiche Schnittstellen und eine integrierte Messdatenverarbeitung für die Verarbeitung analoger Signale in Anwendungen wie tragbaren medizinischen Geräten, Instrumentierung und industriellen Test- und Messgeräten. weiter
pls Programmierbare Logik & Systeme GmbH
Lauta, Deutschland
Glyn GmbH & Co. KG
Idstein, Deutschland
Arcotek Elektronik GmbH
München, Deutschland
Debugging von Embedded Linux-Anwendungen auf ARM-Prozessoren
Embedded Linux als Betriebssystem für moderne ARM-Prozessoren? Keine schlechte Idee! Aber da Linux ein Multitasking-Betriebssystem ist, verkompliziert sich das Debuggen von Prozessen. Wirklich?
Embedded Linux als Betriebssystem für moderne ARM-Prozessoren? Keine schlechte Idee! Aber da Linux ein Multitasking-Betriebssystem ist, verkompliziert sich das Debuggen von Prozessen. Wirklich?
Flexible Motorsteuerung mit Mikrocontroller
Der Webcast stellt den M370 Mikrocontroller vor, der auf einem Cortex-M3-Prozessor aufbaut und in Kombination mit einer Vector Engine sowie Peripheriemodulen eine flexible Motorsteuerung darstellt.
Der Webcast stellt den M370 Mikrocontroller vor, der auf einem Cortex-M3-Prozessor aufbaut und in Kombination mit einer Vector Engine sowie Peripheriemodulen eine flexible Motorsteuerung darstellt.
Dynamisches Laden von Rezepturen mit OPC
Eine einfache offene Architektur auf der Grundlage von OPC und ODBC ist ein guter Ausgangspunkt für ein dynamisches Rezeptur-Management.
Eine einfache offene Architektur auf der Grundlage von OPC und ODBC ist ein guter Ausgangspunkt für ein dynamisches Rezeptur-Management.
Das OPC-Handbuch für Jedermann
In diesem Whitepaper werden die OPC Grundlagen anschaulich erklärt und die Mehrwert von OPC verdeutlicht.
In diesem Whitepaper werden die OPC Grundlagen anschaulich erklärt und die Mehrwert von OPC verdeutlicht.
Copyright © 2012 Vogel Business Media








Home




(nicht registrierter User)