ZapThink-Analyse

Fünf Supertrends für die Unternehmens-IT

09.06.11 | Redakteur: Peter Koller

IT prägt immer stärker die Arbeitswelt in den Unternehmen (ENISA)
IT prägt immer stärker die Arbeitswelt in den Unternehmen (ENISA)

Fünf IT-Supertrends werden bis 2020 die Enterprise-IT in den Unternehmen prägen, zu diesem Ergebnis kommt das IT-Beratungsunternehmen ZapThink.

Geschäftsprozesse und die dazu gehörige Informationstechnologie werden immer komplexer. Die IT-Strukturen werden zunehmend durch einen kontinuierlichen Wandel der Geschäftswelt (Continuous Business Transformation) geprägt: Was heute gilt, ist morgen schon wieder anders.

Eine Übersicht der 5 Supertrends lässt sich als PDF-Poster beim Softwarehersteller Metasonic herunterladen.

"Das Poster zeigt sehr schön, dass die Business-Anwender einfache Mechanismen in einer immer komplexer werdenden Welt fordern. Denn je komplexer die Abläufe werden, desto größer ist die Angst, darin zu versagen", erläutert Herbert Kindermann, CEO des auf Business Process Mangagement (BPM) spezialisierten Softwareanbieters Metasonic.

Um schnell auf Veränderungen reagieren zu können, ohne Produktivitäts- und Qualitätsverluste hinnehmen zu müssen, bedarf es laut Kindermann somit BPM-Systemen der nächsten Generation. Ziel ist dabei, höchst mögliche Agilität für das mobile Arbeitsmodell der Zukunft zu erreichen.

ZapThink betont 5 Supertrends:

  • 1. Globale Arbeitsplätze: Mitarbeiter können von irgendwo auf der Welt zusammenarbeiten, so als ob sie am gleichen Arbeitsplatz sitzen. Dazu kommt die Macht der sozialen Netzwerke, die es ermöglicht, Menschen auch über große Entfernungen zusammenzubringen. Auch bei Schul- und Hochschulabsolventen wird der Trend nach dem absolut globalen und flexiblen Arbeitsplatz weiter anwachsen.
  • 2. Technologie wird demokratisch: Jeder im Unternehmen kann die Technologie, die er zur Erledigung seiner Arbeit braucht, selbst kaufen, anpassen und anwenden.
  • 3. Umfassende Interoperabilität: Gefordert werden hier offene Standards, denn die unterschiedlichen Technologien und Anwendungen sollen dynamisch problemlos zusammenarbeiten können. Reine Standard-Schnittstellen sind hier nicht ausreichend.
  • 4. Komplexes System-Engineering: Oberstes Ziel bleibt es, höchste Business-Agilität zu erreichen. Dazu ist es notwendig, die komplette Integration zu überdenken. Wie verheirate ich BPM und SOA optimal in einem sich ständig wandelnden Geschäftsumfeld?
  • 5. Ortsunabhängiges Arbeiten: Wo sich die IT bzw. ein Service befindet, ist unwichtig für den Anwender. Sobald Unternehmen Kunden, Mitarbeitern und Vorgesetzten ihre Dienste völlig unabhängig vom jeweiligen Aufenthaltsort anbieten können, sind sie bereits Teil dieses Supertrends.
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