Millionenverluste für Unternehmen

Social-Media-Dienste wie Facebook sind die größten Arbeitszeit-Killer

27.05.11 | Redakteur: Margit Kuther

Die meisten IT-Führungskräfte sind gegen die private Nutzung von Social Media Diensten im Unternehmen (Bild: Gerd-Altmann-moshxl.de_pixelio.de)
Die meisten IT-Führungskräfte sind gegen die private Nutzung von Social Media Diensten im Unternehmen (Bild: Gerd-Altmann-moshxl.de_pixelio.de)

Schon wieder Mittag? Doch die Arbeit stapelt sich nach wie vor auf dem Schreibtisch. Das US-Marktforschungsunternehmen United Sampler hat die größten Zeitkiller am Arbeitsplatz aufgedeckt.

Meetings, Mailings, Internet – sie alle sollen den Arbeitsalltag erleichtern. Doch tatsächlich halten sie die Mitarbeiter nur von ihrer Arbeit ab. Der Produktionsverlust kostet die Unternehmen Millionen von Dollar pro Jahr, so das Ergebnis einer Studie des US-Marktforschungsunternehmens United Sampler im Auftrag des Social-Mailing-Providers harmon.ie.

Social Networks sind die größten Zeitvernichter

Social Networks sind für 60% der Arbeitsunterbrechungen verantwortlich. 45% der Befragten könnten nur 15 Minuten lang ungestört arbeiten. Pro Tag und Mitarbeiter gehen so eine Stunde Arbeitszeit verloren. Zudem beklagen 55%, dass sie durch Ablenkungen jeglicher Art mindestens eine Stunde pro Tag vergeuden.

Im Detail entfallen 23% der Arbeitszeit für E-Mails, 10% für das Hin- und Herspringen zwischen Programmfenstern, um Aufgaben abzuarbeiten, 9% für Facebook, 6% für Instant Messenger, 5% für Text-Messenger und 3% für die Websuche.

Auf herkömmliche Aktivitäten wie Telefonate, Meetings und Treffen mit Kollegen entfallen nur 43% der Arbeitszeit.

Die Suche nach Dokumenten kostet viel Zeit

Zweieinhalb Stunden pro Woche gehen für die Suche nach Dokumenten verloren. Ein Grund hierfür ist der beliebte Versand von Anhängen in Mails. So durchforsten 76% der Befragten erst einmal ihre Emails. 69% durchsuchen den PC, 27% den Server und 18% portable Datenträger.

Effektiver und zeitsparender wäre die Speicherung an einem zentralen Ort, auf den alle zugreifen könnten.

Weniger erledigte Arbeit und schlechtere Qualität

Die Befragten beklagen, dass die ständigen Unterbrechungen verantwortlich sind für:

– Erschwertes Arbeiten (33%)

– Keine Zeit für ungestörtes, kreatives Denken (25%)

– Überbordende Informationen (21%)

– Überschrittene Abgabetermine (10%)

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