Arbeitgeberportrait
Vector zum dritten mal unter Deutschlands besten Arbeitgebern
02.09.2010 | Redakteur: David Franz
Vector heimste beim Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber 2009“ bereits zum dritten mal einen Preis ein. Eberhard Hinderer, Geschäftsführer der Vector Informatik GmbH im Interview zu Hintergründen und zur Mitarbeiterpolitik von Vector.
Vector unterstützt Hersteller und Zulieferer der Automobilindustrie seit 1988 mit Werkzeugen, Softwarekomponenten und Dienstleistungen zur Entwicklung von eingebetteten Systemen. Im vergangenen Jahr platzierte sich Vector beim Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber 2009“ in der Kategorie von Unternehmen mit 501 bis 1.000 Mitarbeitern auf Platz 12 von 257 Teilnehmern. Das Unternehmen erhielt zusätzlich eine Auszeichnung in der Kategorie „Europas Beste Arbeitgeber 2009“.
Herr Hinderer, herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung „Deutschlands beste Arbeitgeber“. War das die erste Auszeichnung für Vector im Bereich Mitarbeiterführung?
Hinderer: Nein, diese Auszeichnung haben wir inzwischen zum dritten Mal erhalten. Wir haben an der Studie bereits dreimal teilgenommen und durften die Auszeichnung auch jedes Mal mit nach Hause nehmen. Allerdings haben wir uns im Vergleich zu den vergangenen Jahren bei unserer Platzierung noch einmal deutlich verbessern können.
Besonders stolz sind wir darauf, dass wir das bestplatzierte Unternehmen Baden-Württembergs sind und zusätzlich zu den besten Arbeitgebern Europas gehören. Das ist schon was und der Dank dafür gebührt natürlich in erster Linie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern!
Was wird im Rahmen dieser Auszeichnung genau bewertet?
Hinderer: Die Studie wird europaweit nach dem gleichen, unparteiischen Modell durchgeführt. Die Veranstalter befragen die Mitarbeiter von ca. 260 kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen zu verschiedenen Themen wie Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamorientierung.
In einem speziellen Kultur-Audit werden außerdem die Maßnahmen und Konzepte zur Personalentwicklung der einzelnen Unternehmen betrachtet. Besonders viel Wert wird dabei auf die zwischenmenschliche Umgangsweise und Kommunikation im Unternehmen gelegt.
Für Vector sind in Deutschland mittlerweile über 670 Mitarbeiter tätig. Welche Mitarbeiter- und Firmenpolitik verfolgt Vector konkret?
Hinderer: Wir befragen unsere Mitarbeiter betriebsintern einmal im Jahr, um zu sehen, wie zufrieden sie sind und wo wir noch etwas verbessern können. Das hat sich für uns als sehr nützlich erwiesen. Das Vertrauen und die Nähe zwischen unserem Management und unseren Mitarbeitern sind wirklich beeindruckend.
Bei der Mitarbeiterpolitik setzen wir deshalb gezielt auf flache Hierarchien und kleine Teams, in denen auch regelmäßig persönliche Zielführungsgespräche geführt werden. Wir versuchen unsere Angestellten stets fachlich und persönlich zu fördern. Das ist uns insbesondere bei unseren neuen Mitarbeitern sehr gut gelungen, denke ich. Neuen Teammitgliedern stellen wir zur Einarbeitung einen Mentor als Ansprechpartner zur Seite, der sie mit einer gesunden Mischung aus learning-by-doing und speziellen Trainings unterstützt.
Wir bieten den Mitarbeitern aber auch die Möglichkeiten für freizeitliche Aktivitäten und unterstützen sie beispielsweise durch kostenlose Englischkurse. Unsere Mitarbeiter sollen sich bei uns wohl fühlen, weil sie nur dann ihre volle Leistung bringen können.
Vector hat derzeit einige freie Positionen zu besetzen. Was ist Vector in Bezug auf neue Mitarbeiter wichtig?
Hinderer: Wir benötigen technisch versierte Entwickler und Vertriebsmitarbeiter, die sich gerne und bereitwillig in unsere Teams eingliedern. Wer engagiert und fair arbeitet und sich in der Embedded-Elektronik zu Hause fühlt, hat bei uns sehr gute Chancen auf eine erfolgreiche Karriere.
Das Interview führte Maximilian Hülsebusch vom Karriereportal semica
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