Strategie

Wie moderne ERP-Software das Unternehmenswachstum fördert

09.01.13 | Redakteur: Margit Kuther

Hermann Stehlik, Epicor Software: „Moderne Unternehmenssoftware wie ERP kann den Gesamterfolg eines Unternehmens erhöhen.“
Hermann Stehlik, Epicor Software: „Moderne Unternehmenssoftware wie ERP kann den Gesamterfolg eines Unternehmens erhöhen.“ (Bild: Epicor Software)

Eine ERP-Lösung, heute implementiert, kann mit zukünftigen Technologien und Marktbedingungen Schritt halten. Wie, erläutert Hermann Stehlik, Vice President Central Europe, Epicor Software.

International orientierte Unternehmen wie Elektronik-Hersteller benötigen ein ebenso global ausgerichtetes System für Enterprise Resource Planning (ERP), das Wachstum und globale Geschäftsaktivitäten aktiv unterstützt. Gleichzeitig geht es um die Zukunftsfähigkeit von Unternehmenssoftware, womit Fragen nach funktionalen Erweiterungsmöglichkeiten und Skalierbarkeit in den Mittelpunkt rücken.

Aus diesen Gründen basieren Epicor ERP-Lösungen auf einer Service-orientierten Architektur (SOA) nach Industriestandards. SOA nutzt Funktionsmodule und Workflows in Form von vernetzten Services, die jederzeit erweitert, verändert und auch von Drittanbietern eingebunden werden können, aber dennoch wie ein einziges, durchgängiges System agieren.

Flexible ERP-Lösung auf SOA-Basis

So ermöglicht es ein ERP-System auf SOA-Basis, bei veränderten Anforderungen sehr schnell die individuell relevanten Anwendungen einzubinden – ob strategische Beschaffung oder Produktlebenszyklusmanagement, schlanke Fertigung oder Lieferkettenmanagement, Logistikoptimierung oder Enterprise Performance Management.

Auch Erweiterungen der Kommunikationskanäle wie mobile Endgeräte oder kollaborative Web 2.0 Konzepte werden über SOA auf einfache Weise zum integralen Teil eines ERP-Systems. In der Folge kann eine moderne Geschäftsarchitektur auch die Beziehungen zwischen Geschäftspartnern verändern und in enge Echtzeitverbindungen verwandeln.

Dies zeigt, dass schon allein die Wahl der Software-Architektur über den zukünftigen Freiraum der Unternehmensentwicklung entscheidet und gleichzeitig bereits von Anfang an eine präzise und kostengünstig am Bedarf orientierte Installation erlaubt. Wächst und expandiert ein Unternehmen, dann wächst und expandiert das ERP-System mit.

Problemlose Release-Wechsel trotz individueller Anpassung

Da Veränderungen an ERP-Systemen mit SOA zudem rein über Konfiguration und nicht im Programmcode realisiert werden, sind spätere Release-Wechsel trotz individueller Anpassungen problemlos möglich. Dieser Aspekt beeinflusst direkt die Kosteneffizienz: Schließlich zählen nicht nur die Anschaffungskosten, sondern der Gesamtaufwand für den Betrieb und die Pflege der Lösung.

Doch dies allein genügt nicht für die Auswahl eines ERP-Systems. Wettbewerbsvorteile erschließen sich nicht nur aus Kostensenkungen, sondern auch aus dem messbaren strategischen Mehrwert, den das ERP-System im Hinblick auf die Entwicklung des Unternehmens erzielt.

ERP-Mehrwert mit Kennzahlen-Management

Das Potenzial von ERP, unmittelbar die Wertschöpfung zu verbessern und nicht nur Prozesse zu rationalisieren, wird vor allem von mittelständischen Unternehmen vielfach nur rudimentär ausgeschöpft. Doch je höher der Taktschlag geschäftlicher Transaktionen, desto präziser sollte ein Unternehmen agieren können. Die dafür nötigen Kennzahlen müssen zeitnah und lückenlos vorliegen in einer Form, die unterschiedliche Rollen und Verantwortlichkeiten im Unternehmen berücksichtigt.

Entscheidend ist dafür ein im ERP integriertes Enterprise Performance Management (EPM). Es verknüpft die Prozessdaten aus dem ERP mit strategischen Finanzdaten und Key-Performance-Indikatoren (KPIs) und stellt sie unmittelbar für Analysen zur Verfügung. Aus den Erfahrungen mit den Anforderungen mittelständischer, expansionsorientierter Unternehmen unterstützt Epicor mit EPM eine ausnahmegesteuerte Unternehmensführung, die sich auf das Wesentliche konzentriert und weniger auf das Mikromanagement unzähliger Finanzvariablen und Routinen.

Etabliert hat sich EPM vor allem für Finanzwesen, Budgetierung, Planung und Forecasting. Seinen Wert zeigt es aber auch vielfach für standortübergreifendes Management und Personalplanung.

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