28.07.11 | Redakteur: Margit Kuther

Der Distributor Distrelec Schuricht fördert mit seiner „Education Offensive“ bundesweit Hochschulprojekte und Abschlussarbeiten aus der Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und der Physik.
Seit Jahren unterstützt Distrelec Schuricht Forschungsprojekte, etwa mit teueren Spezialbauteilen.
Ein Beispiel für ein gefördertes Projekt ist der autonome Roboter AMEE für den „Urban Search and Rescue“-Einsatz.
Der Roboter soll künftig nach Katastrophen wie Erdbeben oder schweren Fabrikunfällen verletzte Personen finden, deren Position melden und eine dreidimensionale Karte seiner Umgebung liefern.
Ein typisches Einsatzszenario für den Roboter, der von Studierenden der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) entwickelt wird, wäre etwa Fukushima.
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| Roboter AMEE: An einem Testbein ermittelten die Forscher erste Verhaltensweisen des Laufsystems in einer Simulation (Bild: Distrelec Schuricht) |
Zu den Forschungs- und Entwicklungsaufgaben zählen unter anderen ein Laufsystem mit Kletterfähigkeit für unebenes Gelände und eine optische 3D-Positionsbestimmung ohne GPS.
Distrelec Schuricht unterstützt das Projekt seit 2010 mit Spezialbauteilen. So wird etwa die Erfassung der Beindrehung im Laufsystem mit teuren Winkelsensoren für hohe Beanspruchungen realisiert.
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| Die Entwickler von AMEE (v. l. ): Jan Ruhnke, Prof. Dr. rer. nat. Gunter Klemke und Björn Bettzüche vom Fachbereich Informatik/technische Informatik der HAW Hamburg |
„Der Materialaufwand ist für ein studentisch geführtes Projekt ausgesprochen hoch. Ohne die Unterstützung durch Partner aus der Industrie, wie Distrelec Schuricht, wäre es daher nicht realisierbar“, erklärt Jan Ruhnke, Student der Technischen Informatik an der HAW Hamburg und Mitglied des Roboterteams.
Zurzeit arbeiten er und seine Kollegen am kompletten Aufbau von AMEE. „Ist das geschafft, werden wir wohl noch weitere zwei Jahre in die Erforschung des autonomen Verhaltens des Roboters im Gelände investieren müssen“, schätzt Ruhnke.
“Die Fördervoraussetzungen sind weit gefasst“, erklärt Christian Lelonek, Sales Director und Jurymitglied bei Distrelec. „Die anwendungspraktische Relevanz, die Innovation und auch Interdisziplinarität sind Kriterien.“ Durch Dritte vollfinanzierte Projekte sind nicht förderfähig.
Red Planet lässt grüßen ;-))
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