Mikrosensoren

Sechs Highlights des MEMS Executive Congress

29.10.12 | Redakteur: Franz Graser

Die Zwölf-Achsen-Sensorplattform Xtrinsic von Freescale vereinigt die Funktionen eines Beschleunigungsmessers, eines Magnetometers und eines Gyroskops und kann zudem Höhendaten ermitteln. Das Gerät basiert auf dem Mikrocontroller Coldfire+ von Freescale und ist für Windows 8 zertifiziert.
Die Zwölf-Achsen-Sensorplattform Xtrinsic von Freescale vereinigt die Funktionen eines Beschleunigungsmessers, eines Magnetometers und eines Gyroskops und kann zudem Höhendaten ermitteln. Das Gerät basiert auf dem Mikrocontroller Coldfire+ von Freescale und ist für Windows 8 zertifiziert. (Bild: Freescale)

In der kommenden Woche versammeln sich die Vordenker der MEMS-Branche (Micro-electro-mechanical Systems) zu ihrem Branchentreff in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona. Dort werden die interessantesten Neuentwicklungen der MEMS-Technik vorgestellt.

Die Mikrosystemtechnik hat unter anderem Smartphones und Automobile mit zusätzlichen Sensoren bereichert. Für die Technology Showcase wurden im Vorfeld des MEMS Executive Congress sechs ungewöhnliche Anwendungen von Mikrosensoren ausgewählt, die andeuten sollen, wohon die Reise in Zukunft geht. Der Kongress findet vom 7. bis zum 9. November in Scottsdale/Arizona statt.

Getreu dem Motto„MEMS is Mainstream – So What's Next?“ finden sich in der Technology Showcase deshalb einige Anwendungen, die nicht ganz so seriös daherkommen, sondern den Fun-Faktor in den Vordergrund stellen. Darüber hinaus zeigt sich, dass der Gesundheitsbereich für MEMS immer wichtiger wird.

Zwölf Achsen in einem Gerät: Die Sensorplattform Xtrinsic

Zuerst wurden die Sensoren einfach immer kleiner – jetzt finden praktisch alle relevanten Systeme zur Orts-, Lage-, Bewegungs-, Druck- und Höhenmessung auf einer einheitlichen Hard- und Softwareplattform Platz. Die 12-Achsen-Plattform Xtrinsic (Foto oben) vereinigt unter anderem Beschleunigungsmesser, Magnetometer und Gyroskop und basiert auf dem Freescale- Mikrocontroller Coldfire+. Denkbar wäre zum Beispiel ein Einsatz in Armbanduhren. Das Gerät ist für Microsofts Betriebssystem Windows 8 zertifiziert.

Sphero, die Roboterkugel

Sphero von Orbotix ist der erste fernsteuerbare Roboter-Ball der Welt. Als Fernsteuerung kann ei Smartphone oder ein Tablet dienen. Das Spielgerät eignet sich insbesondere für Spiele, in denen sich Videospiel und Realität mischen.
Sphero von Orbotix ist der erste fernsteuerbare Roboter-Ball der Welt. Als Fernsteuerung kann ei Smartphone oder ein Tablet dienen. Das Spielgerät eignet sich insbesondere für Spiele, in denen sich Videospiel und Realität mischen. (Bild: Orbotix)

In das Segment „interaktives Spielzeug“ fällt ganz eindeutig die Kugel Sphero des Herstellers Orbotix aus Boulder im US-Bundesstaat Colorado. In einer Kugel aus Polycarbonat stecken unter anderem ein Gyroskop und ein Beschleunigungsmesser, ein induktiv aufladbarer Lithium-Polymer-Akku sowie eine Steuerungseinheit, die von außen per Bluetooth angesprochen werdemn kann.

Damit ist Sphero die erste fernsteuerbare Kugel der Welt und nach Ansicht ihrer Schöpfer vor allem ein Medium, um Realität und Videospiel zusammenzubringen. Spieler können ihr Smartphone zunächst einmal dazu benutzen, die Kugel fernzusteuern. Darüber hinaus sind zum Beispiel Videospiele wie etwa interaktive Golfsimulationen möglich. Eine Reihe kostenloser Apps für das Sphero sind bereits in den einschlägigen App Stores für Apples iOS und Android erhältlich.

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Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 36434370) | Fotos: Bodymedia, Freescale, Intel, Lightbohrd, Lumo Body Tech, Orbotix

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