Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW

2010 wird das Jahr der Brennstoffzellen in Deutschland

12.01.2010 | Redakteur: Thomas Kuther

Dr. Andreas Ziolek: „Im Jahr 2009 war die Elektromobilität ein wichtiger Themenschwerpunkt der Netzwerkarbeit.“

Brennstoffzellen und Batterien sind nicht Gegner, sondern Partner in der Elektromobilität – das war die klare Aussage beim 9. Jahrestreffen des Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf, zu dem sich rund 250 Branchenvertreter in Düsseldorf trafen.

Organisatoren des 9. Jahrestreffens, das inzwischen zum Branchentreff Nr. 1 geworden ist, sind die beiden Cluster EnergieWirtschaft.NRW „EnergieRegion.NRW“ und EnergieForschung.NRW „CEF.NRW“. Neben Teilnehmern aus NRW und ganz Deutschland waren auch Referenten aus Italien, Schottland, USA, Kanada und Japan vertreten.

Elektromobilität als wichtiger Themanschwerpunkt der Netzwerkarbeit

Dr. Andreas Ziolek gab einen Überblick über die Aktivitäten des von ihm geleiteten Netzwerks Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW, das rund 360 Mitglieder aus Wirtschaft und Wissenschaft vereint: „Im Jahr 2009 war die Elektromobilität ein wichtiger Themenschwerpunkt der Netzwerkarbeit. Darunter verstehen wir den elektrischen Fahrzeugantrieb, unabhängig davon, ob der Strom aus Brennstoffzellen oder aus Batterien stammt. Gemeinsam mit den Kollegen vom Netzwerk Kraftstoffe und Antriebe der Zukunft haben wir uns den neuen Herausforderungen gestellt, unser Aufgabengebiet erweitert und uns an der vom Bund geförderten Maßnahme „Modellregion Elektromobilität Rhein-Ruhr“ erfolgreich beteiligt.“ Das Veranstaltungsprogramm des Jahrestreffens spiegelte diese Ausrichtung wider. Beleuchtet wurde das Thema Elektromobilität anhand von Vorträgen über nationale und internationale Projekte, Entwicklungen und Forschungen.

Schlüsseltechnologien Brennstoffzelle und batterieelektrische Antriebe

Dr. Klaus Bonhoff: „Brennstoffzelle und batterieelektrische Antriebe sind Schlüsseltechnologien der künftigen Mobilität, die sich ergänzen.“
Dr. Klaus Bonhoff: „Brennstoffzelle und batterieelektrische Antriebe sind Schlüsseltechnologien der künftigen Mobilität, die sich ergänzen.“

Zum Thema Elektromobilität sprach Dr. Klaus Bonhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW). „Brennstoffzelle und batterieelektrische Antriebe sind Schlüsseltechnologien der künftigen Mobilität, die sich ergänzen. Wir brauchen eine Vielfalt von Lösungen für die Energieversorgung und Mobilität von morgen. Marktvorbereitung und Markteinführung müssen aus einer Hand umfassend und effizient erfolgen“, so fasste der Experte die Aufgaben der Branche und das Anliegen seiner Organisation zusammen.

Organisierter Erfahrungsaustausch als Basis für die Marktentwicklung

Die 2008 gegründete NOW koordiniert und steuert Marktvorbereitungsprogramme für Produkte und Anwendungen aus dem Technologiefeld Wasserstoff, Brennstoffzelle und batterieelektrische Antriebe. Sie ist hierbei verantwortlich für die Umsetzung der Programme Nationales Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) und der Modellregionen Elektromobilität. Denn die Elektromobilität soll im öffentlichen Raum gefördert, anhand von regionalen Clustern entwickelt und in umfassende Mobilitätskonzepte integriert werden. „Der organisierte Erfahrungsaustausch während der Marktvorbereitung ist die Basis für die Marktentwicklung“, betonte Bonhoff und stellte damit auch die besondere Bedeutung der regelmäßigen Netzwerktreffen in NRW heraus. Neben diesen grundsätzlichen Betrachtungen informierten mehrere Vorträge über konkrete Projekte in NRW.

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