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Power-Management

Wie sich Power-Management- und Audiofunktionen in tragbare Geräte integrieren lassen

 

18.03.2009 | Autor: Mark Jacob*

 

Dedizierter Mixed-Signal-Ansatz senkt Systemdesignkosten

Dieser dedizierte Mixed-Signal-Ansatz trägt auch dazu bei, die Audio-Gesamtqualität im System zu verbessern, da die Audio-Blöcke in einem Basisband-Chipset aufgrund von Prozesseinschränkungen von schlechterer Qualität sein können. Mit dieser Technik lassen sich die Systemdesignkosten senken, da ein kostengünstiges Basisband-Chipset ohne Multimedia-Fähigkeit und ein Mixed-Signal-PMIC zum Einsatz kommen, der eine höhere Audioqualität und längere Batterielebensdauer bietet.

Der PMIC steuert auch große Energieverbraucher

Der PMIC kann auch zur Steuerung anderer Peripherie im System verwendet werden, z.B. für Embedded DRAM, Flash-Speicher und USB-Schnittstellen. Neben dem Display sind heute auch Wireless-Funktionen wie WiFi, Bluetooth und UltraWideBand (UWB) große Energieverbraucher. Sie lassen sich durch den PMIC sorgfältig steuern; die Spannung wird verringert, um die richtige Datenrate zur Verfügung zu stellen. Da immer öfter Kameras in tragbare Geräte verbaut werden, übt auch die Blitzsteuerung einen Einfluss auf die Batterielebensdauer aus. Dabei kommt es auf den Zeitpunkt und die Art des Ladens an, um einen langen Betrieb gewährleisten zu können.
Im Gegensatz zum statischen Power Management bietet dieser Ansatz wesentlich mehr Vorteile für den Systementwickler. Mit einem bereits integrierten und angepassten Audiosystem muss weniger Aufwand bei der Bereitstellung hoher Audioqualität betrieben werden.

Neue Prozessoren lassen sich ohne Neudesign integrieren

Dedizierte Mixed-Signal-Partitionierung ermöglicht auch, dass verschiedene Teile des Systems mit unterschiedlichen Werten betrieben werden können. Neue, schnellere Applikationsprozessoren oder neue Basisbandprozessoren lassen sich in das Design einfügen, um mehr Leistungsmerkmale zu bieten, ohne dabei den Rest des System neu entwickeln zu müssen. Dies spart erhebliche Zeit sowie Kosten in der Entwicklung, beim Testen und bei der Abnahme.
Dieser Ansatz bietet auch Skalierbarkeit über eine gesamte Produktreihe, vom Lowend-Gerät mit begrenzter Leistungssteuerung und wenigen Spannungsdomänen bis hin zum Highend-Gerät mit zahlreichen Optimierungsmöglichkeiten und vielen Domänen, die alle mit kompatiblen Partitionen und Schnittstellen ausgestattet sind.

PMIC-Partitionierung kann auch widersprüchliche Forderungen erfüllen

Der Markt für zeitgemäße tragbare Mid- bis Highend-Geräte steigert natürlich die Erwartungen der Verbraucher hinsichtlich dieser Geräte. Mithilfe einer entsprechenden System-PMIC-Partitionierung lassen sich die oft widersprüchlichen Anforderungen nach hoher Leistungsfähigkeit, langer Batterielebensdauer und annehmbarer Kosten erfüllen. Auch in der nächsten Produktgeneration kommt dieser System-PMIC-Ansatz zum Einsatz – allerdings mit einem noch innovativeren Power Management. Damit stehen aufregende Produkte für den Markt zur Verfügung; mit erweiterten Audio-/Multimedia-Leistungsmerkmalen, die eine noch längere Betriebsdauer zwischen den einzelnen Ladezyklen versprechen.
*Mark Jacob ist Marketing Director für Power Management und Audio bei Dialog Semiconductor in Swindon, Großbritannnien
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Redakteur: Thomas Kuther
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