18.07.2007 | Redakteur: Andreas Mühlbauer
Der integrierte Baustein iC-HL ist ein 1024-stufiges, logarithmisches Präzisions-Potenziometer. Er dient zur Leistungseinstellung von Laserdioden in Verbindung mit APC-Lasertreibern,
Der integrierte Baustein iC-HL ist ein 1024-stufiges, logarithmisches Präzisions-Potenziometer. Er dient zur Leistungseinstellung von Laserdioden in Verbindung mit APC-Lasertreibern, wie z.B. dem iC-WKL. Die logarithmische Kennlinie des iC-HL beitet über den weiten Widerstandsbereich von 350 Ω bis 80 kΩ eine durchgängige Einstellgenauigkeit für die optische Ausgangsleistung. In jeder Stellung ergibt sich eine Schrittweite von typisch 1%, bezogen auf den jeweils aktuellen Widerstandswert.
Der Widerstandswert kann über eine optische Programmierschnittstelle erfolgen, basierend auf der Übertragung von PWM-modulierten Lichtpulsen direkt in die Monitordiode des Lasers. So lässt sich der Abgleich der Regelschaltung selbst im verkapselten oder verbauten Zustand durchführen. Die Übertragung ist durch Verschlüsselung und CRC gegen Manipulation geschützt.
Die Programmierbefehle lassen sich auch über ein TTL-kompatibles, serielles, drahtgebundenes Interface senden. Für den einfachen Einsatz in Regelschaltungen steht zusätzlich eine Up/Down-Schnittstelle zur Verfügung. Das auf dem Chip integrierte E2PROM erlaubt den eingestellten Widerstandswert dauerhaft abzuspeichern. Der iC-HL eignet sich damit ideal zum Einsatz in jeder Art von Lasermodulen und vereinfacht deren Abgleich erheblich. Selbst vergossene oder an unzugänglichen Stellen verbaute Module lassen sich nachträglich abgleichen bzw. in ihrer Ausgangsleistung verändern.
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