OLEDs im Auto

Osram will bis 2016 OLEDs in Serie auf die Straße bringen

03.09.13 | Redakteur: Hendrik Härter

Die OLED in Serie auf die Straße bringen: Ab 2016 will Osram vor allem Rückleuchten und Bremslichter mit der organischen Leuchtdiode ausstatten
Die OLED in Serie auf die Straße bringen: Ab 2016 will Osram vor allem Rückleuchten und Bremslichter mit der organischen Leuchtdiode ausstatten (Osram)

Spätestens ab 2016 rechnet Osram mit der OLED in Serie auf der Straße. Dazu beigetragen hat die Temperaturstabiliät der organischen Leuchtdiode. Als Flächenstrahler eignen sich die OLEDs vor allem als Rückleuchten oder Bremslicht.

In Zukunft werden Autos mit der organischen Leuchtdiode ausgestattet. Im Vorfeld der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA), die vom 12. bis 22. September in Frankfurt/Main stattfinden wird, hat Osram seine Produkt-Strategie für die OLED im Auto vorgelegt. Dr. Ulrich Eisele, verantwortlich für OLED bei Osram rechnet spätestens am 2016 mit der OLED in Serie auf der Straße.

Ergänzendes zum Thema
 
Dr. Ulrich Eisele auf dem OLED-/LED-Praxisforum

Osram konnte bereits im vergangenen Jahr erste Forschungserfolge bei den organischen Leuchtdioden vermelden: Die Temperaturstabilität, die wichtigste Hürde zum Serieneinsatz, war seinerzeit bei der kritischen Marke von 85 Grad Celsius auf den Rekordwert von mehreren Hundert Stunden gesteigert worden. „Nach einem weiteren Jahr der Forschung sind die verbleibenden Hürden bis zum Serieneinsatz für uns nunmehr niedrig“, bestätigt Ulrich Eisele. OLEDs sind Flächenstrahler und eignen sich daher besonders für Anwendungen wie Rückleuchten. In diesen eröffnen gerade transparente, also durchsichtige OLED neue Designmöglichkeiten.

OLED als Rück- und Bremslicht im Auto

Im vergangenen Jahr hatte Osram bereits einen Demonstrator im Rahmen der Messe electronica vorgestellt. Nun präsentiert das Unternehmen dessen Nachfolgemodell, das nicht nur im Rücklicht, sondern auch beim Bremslicht den Anforderungen an den Straßenverkehr, international definiert in den Normen der so genannten Economic Commission for Europe (ECE), genügt.

Zudem besteht die Möglichkeit, die homogene Leuchtfläche in dynamisch ansteuerbare Segmente zu unterteilen und so – zum Beispiel bei Klick auf die Fernbedienung für das Türschloss – eine spezielle Lichtszene abspielen zu lassen.

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