27.05.2009 | Redakteur: Jan Vollmuth

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt im Rahmen des Förderprogramms „Optische Technologien“ LED-Beleuchtung in Städten und Gemeinden mit insgesamt 20 Mio. Euro.
Leuchtdioden (LED - Licht Emitting Diode) stehen weltweit vor der Markteinführung in den Bereich der Allgemeinbeleuchtung. Gegenüber herkömmlichen Glühlampen liegen die Vorteile besonders beim Stichwort „Umweltschutz“ klar auf der Hand: LEDs haben eine längere Lebensdauer und einen deutlich geringeren Energieverbrauch, da sie wesentlich mehr Energie in Licht umsetzen können als der „Energiefresser“ Glühbirne. So hat eine handelsübliche 40-W-Glühlampe eine Gesamtlichtausbeute von ungefähr 1,5%, eine weiße LED nach dem aktuellen Stand der Technik dagegen schon jetzt 5 bis 14%.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Entwicklung der LED-Technologie in Deutschland seit mehreren Jahren mit Verbundprojekten aus Industrie und Wirtschaft stark gefördert. Ziel ist die Festigung des Hightech-Standorts Deutschland, den Technologietransfer zu beschleunigen und Arbeitsplätze in diesem Bereich der Zukunftsträchtigen Technologien zu sichern und neu zu schaffen.
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel begrüßte in ihrer Rede zum Deutschen Kommunalkongress 2009 am 26. Mai in Berlin den LED-Wettbewerb des BMBF und unterstrich damit die Wichtigkeit neuer Technologien zum Start der LED-Leitmarktinitiative „Kommunen in neuem Licht“ im Rahmen des Förderprogramms „Optische Technologien“.
Der Wettbewerb „Kommunen in neuem Licht“ richtet sich an Städte und Gemeinden, die bis zum 31. Dezember 2009 Projektskizzen zu diesem Thema beim Projektträger VDI Technologiezentrum in Düsseldorf einreichen können. Angesprochen werden die beiden Felder der Allgemeinbeleuchtung:
Das BMBF fördert die 10 aussichtsreichsten Projekte mit jeweils bis zu 2 Mio. €. Die wichtigsten Bewertungskriterien sind hierbei Innovationsgrad, Energieeffizienz, Kosteneffizienz bei Einrichtung und Betrieb, organisatorische Innovationen wie contracting-Modelle, Ausstrahlung sowie prinzipielle Übertragbarkeit auf andere Objekte.
Eine unabhängige Fachjury wertet die Projektskizzen aus und gibt die 10 innovativsten Projekte auf der Fachmesse „Light & Building“ im April 2010 in Frankfurt bekannt. Weiterhin werden für die erfolgreichen Demonstrationsobjekte Plaketten und Uhrkunden vergeben. 18 Monate haben die geförderten Kommunen dann Zeit, ihre Planungen umzusetzen.
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