Forschen an 5G

National Instruments unterstützt amerikanische Universität mit Hard- und Software

20.04.17 | Redakteur: Hendrik Härter

Die Universität New York hat von Natinal Instruments eine Spende für Forschungsarbeiten an 5G bekommen.
Die Universität New York hat von Natinal Instruments eine Spende für Forschungsarbeiten an 5G bekommen. (Bild: National Instruments)

Für ihre Arbeiten an der Kommunikation, der Kanalmessung und der Kanalemulation an Millimeterwellen unterstützt National Instruments die New York University mit seinen SDR-Lösungen.

Anschub für die Forschung an 5G: Seit einigen Jahren investiert National Instruments in Plattformen und Lösungen für den nächsten Kommunikationsstandard 5G. In Deutschland forscht National Instruments unter anderem mit der TU Dresden an 5G. In seinem Heimatland den USA hat NI jetzt einem Hochschul-Forschungsteam eine großzügige Spende gemacht: Dazu will das Unternehmen die New York University (NYU) und im Speziellen die Fakultät Wireless mit Hard- und Software seiner SDR = Software Defined Radio ausstatten. Gute Erfahrungen sammelten mit den SDR-Lösungen sowohl Industriekunden als auch Hochschulen, die an 5G forschen und arbeiten.

Mit Hilfe der technischen Ausrüstung von NI ist die Tatsache, dass NYU Wireless über den eigentlichen Simulationsstatus hinausgehen kann, um verschiedene Konzepte zu erstellen und zu bewerten. Hintergrund: Im vergangenen Jahr haben die FCC, 3GPP und andere Normungsgremien für 5G die Frequenzen festgelegt. In den vergangenen Jahren wurde das Spektrum der Millimeterwellen, angetrieben durch die Forschungen des NYU, weitestgehend für weitere Forschungen akzeptiert. Weil die Forschungen an den mmWellen noch am Anfang stehen, haben sowohl Forschungseinrichtungen als auch Industrieunternehmen zu den Messgeräten für die Millimeterwellen.

Die Geschichte der Zusammenarbeit zwischen NI und der Universität New York besteht schon einige Jahre. So war NI unter anderem Gründungssponsor des Wireless Centers im Jahr 2012. Forschungen an 5G und an den damit verbundenen Millimeterwellen stellt hohe Ansprüche an Hard- und Software: Das Prototyping fordert Plattformen, die eine enorme Basisband-Rechenleistung benötigen und fortschrittliche Antennen-Arrays. Da sich solche Systeme in einem Forschungsumfeld nur schwer entwickeln lassen ist die Universität dankbar für die Spende: Es lassen sich mit SDR nicht nur schnelles Prototyping generieren, sondern auch verschiedene Experimente zu realisieren.

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