Sensoren im Smartphone

Kleinsten Feuchte- und Temperatursensor implementiert

04.08.14 | Redakteur: Hendrik Härter

Nicht nur Kompetenzen als Hardware-Entwickler: Feuchte- Und Temperatursensoren im Smartphone erfordern Know how in der Software-Entwicklung.
Nicht nur Kompetenzen als Hardware-Entwickler: Feuchte- Und Temperatursensoren im Smartphone erfordern Know how in der Software-Entwicklung. (Sensirion)

Mit dem Einbau des kleinsten Feuchte- und Temperatursensors in Smartphones hat das Schweizer Unternehmen Sensirion nicht nur Kompetenzen in der Entwicklung von Hardware, sondern auch Software erworben.

Als das nach eigenen Angaben weltweit erste Unternehmen konnte Sensirion einen Feuchte- und Temperatursensor in ein Smartphone integrieren, welches dadurch zum ersten Mal die Umgebungstemperatur und –feuchte messen konnte. Dabei stand nicht nur die Entwicklung und Produktion des weltweit kleinsten Feuchte- und Temperatursensors im Vordergrund. Vielmehr ging es darum, die Implementierung und Anbindung des Sensors zu realisieren. Das Unternehmen entwickelt sich dabei immer stärker auch zu einem Softwareanbieter. Aus diesem Grund hat Sensirion das Cloud-Geschäft der Koubachi AG übernommen und festigt somit seine Position im Bereich „Internet der Dinge“.

Schlüsseltechnologie für das Internet der Dinge

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Mit dem Einbau von Sensoren in Smartphones, Wearables und Smart Devices hat sich das Unternehmen vom reinen Hardwarehersteller zu einem komplexen Softwareanbieter weiterentwickelt. Für die Integration der Sensorik hat das Unternehmen gemeinsam mit Google das Android-API mit einer Schnittstelle zur Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmessung erweitert und als Open-Source-Lösung zur Verfügung gestellt.

Enormes Potenzial im Internet der Dinge

Damit Sensirion den gestiegenen Anforderungen im Softwarebereich gerecht werden kann, wurde das Cloud- und Technologiegeschäft der Koubachi AG übernommen. Das Start-up-Unternehmen der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich (ETH) ist ein Pionier für das Internet der Dinge. Bereits 2010 entwickelte es einen drahtlosen Bodenfeuchtigkeitssensor mit Internetanschluss und war somit einer der ersten Anbieter von „Appcessories“. Der nun zu Sensirion gehörende Geschäftsbereich entwickelte und lizensierte Cloud-Server-Produkte zum Verarbeiten von hochvoluminösen Sensordaten für namhafte Hersteller in Europa und den USA.

Auch für die Zukunft sieht Sensirion weiterhin enormes Potenzial für Softwareprodukte. „Zusätzlich zur Sensorproduktion sehen wir uns als wichtigen Akteur im „Internet der Dinge“. Sensoren, zusammen mit der ständig wachsenden Bandbreite und Rechenleistung der Geräte, sowie der immer fortschreitende Weg in die Cloud werden einen erstaunlichen Einfluss auf jeden Aspekt unseres Lebens haben. Bei diesem Wandel wollen wir ganz vorne mit dabei sein. Zurzeit arbeiten wir an neuen Sensorlösungen, welche direkt an die Cloud angebunden sind und auf den Technologien von Koubachi aufbauen“, führt Dr. Moritz Köhler, Head of Software Development Sensirion aus.

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