Wireless-Sensor-Kit

Internet-of-Everything-Lösungen mit dem WunderBar-Starterkit entwickeln

25.04.14 | Redakteur: Margit Kuther

WunderBar von relayr: Auf dem ersten Blick ähneln die Teile des IoT-Kits einem Schokoriegel
WunderBar von relayr: Auf dem ersten Blick ähneln die Teile des IoT-Kits einem Schokoriegel (Bild: relayr)

Conrad unterstützt die Entwicklung des Open-Source-Kits WunderBar von relayr. Um ein WiFi-Master-Modul gruppieren sich sechs Sensor/Aktor-Module, etwa für Geräusche, Licht, Abstand, Temperatur, Bewegung – auch für Arduino-kompatible Sensoren.

Conrad Business Supplies arbeitet exklusiv mit dem in Berlin ansässigen Startup-Unternehmen relayr (iThings4U GmbH) zusammen, um die Entwicklung und Markteinführung des Open-Source ‘Internet of Things’ (IoT) Starterkits WunderBar zu unterstützen.

Im März hat das WunderBar-Projekt eine Finanzierungskampagne auf der Hardware-Crowdfunding-Plattform Dragon Innovations erfolgreich abgeschlossen und dabei eine 120% Finanzierung erzielt.

Der Verkaufsstart des WunderBar ist noch offen, Gerüchten zufolge könnte er im Juni sein; der Preis soll bei rund 145 Euro liegen.

SDKs für iOS, Android, Node.js

Das WunderBar IoT-Starterkit, zusammen mit relayrs Open-Sensor-Cloud-Plattform, ermöglicht Softwareentwicklern einen schnellen Projektstart für drahtlose Anwendungen und Prototypen, basierend auf Daten, die in der Außenwelt gesammelt werden, ohne sich dafür in Hardware einarbeiten zu müssen. Die Plattform umfasst SDKs (Software Development Kits) für iOS, Android und Node.js.

Ein Master-Modul, sechs Smart-Sensor Mini-Module

Das WunderBar sieht aus wie ein Schokoriegel mit sieben Segmenten, die einzeln abgebrochen werden können, zu erhalten.

Jedes Modul verfügt über BLE, einen Sensor oder Aktor und eine integrierte Batterie. Die Mini-Module messen Größen wie Licht, Farbe, Abstand, Temperatur und Feuchtigkeit. Sie enthalten auch einen Beschleunigungsmesser, ein Gyroskop und eine Infrarot-(IR-)-Fernsteuerung.

Die WunderBar-Entwickler entschieden sich, auch einen Geräuschsensor auf dem sechsten Modul zu integrieren. Und mit der Integration eines Grove-Steckers von Seeed Studio auf dem fünften Modul lassen sich zusätzliche Arduino-kompatible Sensoren und Aktoren an die WunderBar-Plattform anschließen.

Lösungen für das ‚Internet aller Dinge‘

„WunderBar senkt die Eintrittsschwelle für Entwickler, die mit Hardware weniger vertraut sind, hilft bei der weiteren Verbreitung des Internet der Dinge, bringt Software näher an die Hardware und damit letztendlich zum Verbraucher“, erklärt Holger Ruban, President bei Conrad Business Supplies.

Harald Zapp, Gründer und CEO von relayr, fügt hinzu: „Unser erstes Crowdfunded IoT-Starterkit WunderBar wird derzeit von vielen Herstellern angenommen, um eine neue Generation von Smart Devices zu realisieren, welche miteinander durch die relayr-Cloud-Plattform kommunizieren können.“

„In der Industrie wird seit Jahrzehnten über das Internet der Dinge geredet, aber soweit wurden nur teure insulare Eigenentwicklungen hervorgebracht. Die relayr-Hardware und Cloud-Plattform erlaubt das Konvergieren der Maker Revolution und App Economy, und so wirklich miteinander verbundene Lösungen für das ‚Internet aller Dinge‘ (Internet of Everything) zu schaffen.“

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42660218 / Messen & Testen)

Digitale Ausgabe kostenlos lesen

ELEKTRONIKPRAXIS 4/2017

ELEKTRONIKPRAXIS 4/2017

Displays mit PCAP-Touch haben sich durchgesetzt

Weitere Themen:

Zuverlässige Speicher
Sequenzielles Ein und Ausschalten

zum ePaper

zum Heftarchiv

Embedded Software Engineering

Embedded Software Engineering

Warum Maschinen nicht verantwortlich handeln

Weitere Themen:

Warum sich Jailhouse für Echtzeit-Aufgaben eignet
Technische Dokumentation im Scrum-Team

zum ePaper

zum Heftarchiv