Mikron

Bildverarbeitung in der Medizintechnik

08.10.13 | Redakteur: Peter Reinhardt

Alles im Blick: 200 Peninjektoren pro Minute werden geprüft und durch das Interface Totem überwacht.
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Alles im Blick: 200 Peninjektoren pro Minute werden geprüft und durch das Interface Totem überwacht. (Bild: Mikron)

In vielen industriellen Montage- und Testanwendungen sind Bildverarbeitungslösungen längst allgegenwärtig. Doch in der Medizintechnik gelten spezielle Regeln. Lesen Sie hier über Hintergründe und Anwendungsfälle.

Sowohl im medizinischen Bereich als auch in der Qualitätskontrolle und der Bewegungssteuerung findet die Bildverarbeitung zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Im Zentrum von Maschinen des Schweizer Automatisierungsspezialisten Mikron sorgen dabei die Algorithmen intelligenter Kameras für die Bildaufnahme, Bildverarbeitung und Übermittlung der Daten an die Maschinensteuerung.

Entsprechend den Anwenderspezifikationen prüfen sie Positionen von Etiketten, Nadeln usw., oder sie nehmen Codeleseprüfungen von Pharma-, Bar- und Data-Matrix-Codes vor. Darüber hinaus eignen sie sich, um die Komponenten- und Montagequalität zu prüfen. Aber auch Farbprüfungen (Präsenz, Absenz und Variantenkontrolle) und Prüfungen der Beschriftungsqualität (OCV) sind möglich.

Dabei muss die Montage und Bildverarbeitung für Lösungen in der Medizintechnikindustrie neben höchster Präzision und Produktivität auch normative Anforderungen wie die CFR 21 Teil 11 der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) erfüllen.

Integrierte Systeme für die Bewegungssteuerung

Im Bereich der Bewegungssteuerung erlaubt die Bildverarbeitung vor allem die Analyse von Teilen und die Kontrolle von Roboterbewegungen. Bei Auto-Injektoren wird die üblicherweise durch einen Drehmomentregler realisierte Kolbenpositionierung durch eine Rückkopplung mittels Bildverarbeitung ersetzt, was die Prozessgenauigkeit und -wiederholbarkeit verbessert. Um Position und Ausrichtung komplexer Teile zu analysieren und die Koordinaten an einen Robotergreifer zu übermitteln, hat Mikron das flexible Zuführsystem Polyfeed entwickelt.

Ergänzendes zum Thema
 
Über 15 Jahre Erfahrung mit Bildverarbeitung

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