Textile Elektronik

Mode 4.0 – MSTextiles Forum zeigt Kleidung als Hightech-Produkt

16.09.14 | Redakteur: Franz Graser

Die intelligente Fahrradjacke Sporty Supaheroe ist ein Beispiel für intelligente Kleidung. Die Jacke, die im vergangenen Jahr den begehrten Red-Dot-Designpreis erhielt, wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) entwickelt.
Die intelligente Fahrradjacke Sporty Supaheroe ist ein Beispiel für intelligente Kleidung. Die Jacke, die im vergangenen Jahr den begehrten Red-Dot-Designpreis erhielt, wurde in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) entwickelt. (Bild: Fraunhofer IZM)

Das erste MSTextiles Forum zeigt am 20. November 2014 in Aachen Einsatzbeispiele und Techniken, um elektronische Bauteile auf flexible, dehnbare Stoffe zu bringen. Es zeigt auch, wie Elektronik beschaffen sein muss, um zerstörungsfrei tägliche Prozesse wie das Waschen von Kleidung zu überstehen.

Am 20. November 2014 organisiert der IVAM Fachverband für Mikrotechnik in Zusammenarbeit mit dem Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen und dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM in Aachen das erste MSTextiles Forum zu den Themen „Smart Textiles & Wearable Sensorics“.

Textilien sind bekanntermaßen ein unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Lebens: sie schützen den menschlichen Körper, aber auch alltägliche Gebrauchsgegenstände vor Kälte, Nässe und Schmutz. Die Anforderungen an moderne Textilien steigen seit Jahren. Insbesondere Kleidung soll ein komfortables Tragegefühl mit ansprechendem Design, pflegeleichter Handhabung und funktionaler Ausrüstung vereinen.

Das Spektrum der bisherigen Eigenschaften, wie etwa wasserabweisend, atmungsaktiv oder reflektierend, kann nun durch miniaturisierte, elektronische Hightech-Komponenten entscheidend erweitert werden. Leitende Fasern im Stoff sind in der Lage, elektronische Chips, Sensoren und Aktoren so zu verbinden, dass Warnhinweise auf den Rücken von Kindern im Straßenverkehr aufleuchten.

Vitalfunktionen von Patienten, wie Körpertemperatur, Atmungsaktivität, Pulsrate und Ähnliches können mit eingewebten Sensoren in Kleidungsstücken gemessen werden und über Transmitter direkt an den Arzt gesendet werden. Praktisch unsichtbare RFID-Chips erleichtern zudem die Identifikation der Patienten.

Das erste MSTextiles Forum zeigt am 20. November 2014 in Aachen Techniken, um etwa elektronische Bauteile auf flexible, dehnbare Stoffe zu bringen und zeigt, wie Elektronik beschaffen sein muss, um zerstörungsfrei tägliche Prozesse wie das Waschen zu überleben. Das MSTextiles Forum 2014 wird vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik gemeinsam mit dem Gastgeber, dem Institut für Textiltechnik der RWTH Aachen und dem Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM organisiert.

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