Jabil und eyeSight – Entwicklungspartnerschaft für In-Car-Sensortechnologie

| Redakteur: Hendrik Härter

Das skalierbare System kann in jede existierende Cockpit-Elektronik integriert werden. Es bietet die sogenannten Time-of-Flight- und Infrarot-Funktionalitäten mit denen exemplarisch das Gesichtsfeld überwacht werden kann.
Das skalierbare System kann in jede existierende Cockpit-Elektronik integriert werden. Es bietet die sogenannten Time-of-Flight- und Infrarot-Funktionalitäten mit denen exemplarisch das Gesichtsfeld überwacht werden kann. (Bild: Screenshot/eyeSight)

Die beiden Technologie-Unternehmen Jabil und eyeSight kooperieren zukünftig in der Entwicklung einer neuen In-Car-Sensortechnologie.

Jabil Inc. und eyeSight Technologies verkünden ihre Partnerschaft zur Entwicklung einer neuen Generation von In-Car Sensortechnologie, die fortschrittlichste Fahrerüberwachung und Gestensteuerung ermöglicht. Die Kooperation verbindet die Expertise von Jabil im Bereich optischer Systeme für die Automobilindustrie mit der Computervisions- und Deep-Learning-Software von eyeSight.

Gemeinsam arbeiten Jabil und eyeSight an einem System, das den Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsgrad des Fahrers evaluiert und gleichzeitig die Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI) weiterentwickelt.

„Die Partnerschaft von Jabil mit eyeSight Technologies unterstützt Autohersteller dabei, die Zahl der Unfälle, die durch Ablenkung verursacht werden, zu reduzieren“, so Lisa Bahash, Senior Vice President der Jabil Automotive Group. „Die Präzision, Intelligenz und Effizienz des Systems, das wir entwickeln, wird es Autoherstellern ermöglichen, In-Car-Sensorsysteme in sämtliche Fahrzeugmodelle zu integrieren.“

„Seit Jahren steht eyeSight für die Entwicklung hochmoderner Computervisions- und Machine-Learning-Lösungen, die bereits in Millionen Endgeräten auf der ganzen Welt zum Einsatz kommen“, so Gideon Shmuel, CEO von eyeSight. „In jüngster Zeit hat sich eyeSight stark auf den In-Car-Automobilsektor fokussiert. Unsere Partnerschaft mit Jabil und unsere gemeinsame Lösung wird das Fahrerlebnis durch spürbare Vorteile bei Driver Monitoring und Personalisierung ganz neu definieren.“

Das kombinierte Hardware- und Software-System arbeitet mit Sub-Pixel-Genauigkeit und ermöglicht dadurch eine höherauflösende Fahrerüberwachung. Die Präzision der Kameramodule verbunden mit der intelligenten Software macht das System schlanker und reduziert Gewicht und Verbrauch.

Das skalierbare System kann in jede existierende Cockpit-Elektronik integriert werden. Es bietet die sogenannten Time-of-Flight- und Infrarot-Funktionalitäten mit denen exemplarisch der Fahrer, das Gesichtsfeld, aber auch der Grad der Aufmerksamkeit oder die Kopfhaltung überwacht werden können.

Sensorik als Schlüsseltechnik für autonomes Fahren

LIDAR-Technik

Sensorik als Schlüsseltechnik für autonomes Fahren

17.07.17 - Osram Opto Semiconductors will zusammen mit Partnern das autonome Fahren weiter beschleunigen. Zum Einsatz kommt dabei LIDAR auf Basis von MEMS. lesen

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44831774 / Automotive)