Internet-Trends

Smart, Mobility, New Work und Entertainment gewinnen weiter an Bedeutung

12.01.16 | Redakteur: Johann Wiesböck

Harald A. Summa, Geschäftsführer eco: „Das Netz der Netze befindet sich in einer Metamorphose zum Herr aller Dinge.“
Harald A. Summa, Geschäftsführer eco: „Das Netz der Netze befindet sich in einer Metamorphose zum Herr aller Dinge.“ (Bild: eco)

Smart, Mobility, New Work und Entertainment sind die Trendthemen des Jahres 2016, erklärt eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. Die aktuellen Entwicklungen kommentiert eco-Geschäftsführer Harald A. Summa in diesem Beitrag.

„Die Internet-Industrie hat sich aus einer kleinen Nische heraus zum Taktgeber in Sachen Innovation und Wachstum entwickelt. Es gibt schon heute kaum noch ein Unternehmen, egal aus welcher Branche, das ohne Internet denkbar wäre – jetzt befindet sich das Netz der Netze in einer Metamorphose zum Herr aller Dinge“, sagt eco-Geschäftsführer Harald A. Summa.

In der smarten Welt ist das Internet nicht mehr nur Teil unseres Lebens wie bisher, sondern es stellt die Grundlage für nahezu alle anderen Aktivitäten dar, denen wir privat und beruflich nachgehen, postuliert der eco-Chef. Die allumfassende Digitalisierung erschüttert nicht nur eine Branche nach der anderen, sondern dringt auch in alle privaten Lebensbereiche ein, das Smart Home steht beispielhaft für diese Entwicklung. „Wir werden ab 2016 sehen, dass die Insellösungen von der Lichtsteuerung per App bis zur Medienzentrale zu smarten Ökosystemen zusammenwachsen.“

Mobility basiert zusehends auf dem Internet

Das „Smart Car“ steht beispielhaft für die wachsende Bedeutung des Internet im Bereich Mobility. Bis 2030 sollen 60 Prozent der Weltbevölkerung in Ballungsräumen leben. Intermodale Mobilitätskonzepte sind laut eco unabdingbar, um den Verkehrskollaps zurückzudrängen. Car-Sharing, ÖPNV-Konzepte mit Call-a-Bike-Verlängerung bis zur Haustür und verkehrsmittelübergreifendes Payment stehen exemplarisch für neue Mobility-Ansätze. Als einen „Game Changer“ stuft eco das selbststeuernde Automobil ein.

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„Wir stehen an der Schwelle zur massenhaften Verbreitung des ersten Automobils, das diesen Namen wirklich verdient, weil es sich ohne unmittelbares menschliches Zutun im Verkehr zurecht findet“, verdeutlicht eco-Chef Harald A. Summa die Tragweite. Auch auf dem Logistiksektor stehen umfassende Innovationen wie Same-day-Delivery vor der Tür. Der Einzug der Shared Economy in die Logistikbranche ist ebenfalls unübersehbar. Ganz selbstverständlich nutzen Geschäftsleute mittlerweile die Mobilitätsangebote der Car-Sharing-Anbieter und Transportdienstleister wie z.B. Uber, um die Fixkosten der eigenen Fahrzeugflotte zu reduzieren.

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Als Pionierunternehmen der Shared Logistik ist die Frachten- und Laderaumbörse TimoCom bereits seit Jahren europaweit erfolgreich. In den USA macht in diesem Zusammenhang das kalifornische Start-up Unternehmen Cargomatic von sich reden. Das Unternehmen vermittelt freien Laderaum auf LKWs gegen Kostenbeteiligung an andere Unternehmen.

Die Frachten- und Laderaumbörse TimoCom gilt als Pionier der Shared Logistik.
Die Frachten- und Laderaumbörse TimoCom gilt als Pionier der Shared Logistik. (Bild: Thaut Images - Fotolia)

Das Internet wird laut eco in dieser neuen Ära der Smart Mobility eine Schlüsselrolle als Innovations-Motor spielen. „Die Internetwirtschaft ist wie kaum eine andere Branche darin geübt, innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln und umzusetzen“, erklärt Summa.

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