Security Management

Sicherheitsrisiken durch die digitale Transformation

16.03.17 | Autor / Redakteur: Martin Krill * / Peter Schmitz

Der Mensch selbst ist die größte Bedrohung für die IT-Sicherheit, ob als böswilliger Täter oder gutgläubiger Nutzer.
Der Mensch selbst ist die größte Bedrohung für die IT-Sicherheit, ob als böswilliger Täter oder gutgläubiger Nutzer. (Bild: Pixabay)

Durch zunehmende Verlagerung von Diensten und Daten ins Internet entstehen auch neue Risiken. Diese sind bei der Digitalisierung nicht vermeidbar und können nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Parallel zur Ausarbeitung einer digitalen Strategie sollten Unternehmen deshalb auch eine stringente Security-Strategie einführen.

Die analoge Welt ist bereits seit einigen Jahrzehnten bestens abgesichert und gut strukturiert. Der Einfluss, den die digitale Welt bei der Vermischung von beiden Umgebungen hierbei eingenommen hat, ist in vielen Fällen vernachlässigt worden. Die daraus resultierenden erforderlichen Anpassungsmaßnahmen sind entsprechend gar nicht oder nur ungenügend umgesetzt worden. Ein Beispiel der jüngeren Vergangenheit ist der nachlässige Umgang der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton im E-Mail Gebrauch, die ihren privaten Server genutzt hat, um auch dienstliche E-Mails zu versenden und die Sicherheitslücken dabei ungeachtet ließ.

So vielfältig die Möglichkeiten der Digitalisierung auch sind, so groß sind aber auch deren Gefahren. Sowohl Staaten als auch Unternehmen sind immer häufiger im Fokus von Cyberangriffen.

Die Qualität der Cyberangriffe hat sich deutlich verändert: Für die Betroffenen sind sie kaum noch vorhersehbar, da es an extrem vielen Stellen des Unternehmens zu Angriffen kommen kann. Die Attacken sind zudem für die Angreifer deutlich effizienter geworden und ermöglichen den Kriminellen damit, dass die Anzahl der Angriffe auch künftig weiter steigen wird.

Dieses Thema betrifft nicht nur staatliche Einrichtungen, Konzerne oder große Industriebetriebe, auch kleine und mittelständische Unternehmen sind in der Pflicht, sich um die Sicherheit ihrer Daten zu bemühen. Sei es die Anbindung, die Integration oder der Schutz von Nebenstellen des eigenen Unternehmensnetzwerks, wie beispielsweise externe Lager, Filialen oder Niederlassungen. Insbesondere die IT ist häufig Dreh- und Angelpunkt in Unternehmen mit hohen Anforderungen an Sicherheit, Zuverlässigkeit und Haftungsaspekten. Viele Unternehmen befinden sich nach wie vor in heterogenen IT-Insellösungen. Diese sollten - wo möglich - in homogene IT-Welten integriert auf Plattform-übergreifende Anwendungen eingebunden werden.

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