Predictive Maintenance

IoT-Einstiegspaket soll Maschinenausfällen vorbeugen

| Redakteur: Franz Graser

Die von den IoT-Geräten generierten Daten werden in einem sicheren deutschen Rechenzentrum analysiert auf grafisch aufbereitet.
Die von den IoT-Geräten generierten Daten werden in einem sicheren deutschen Rechenzentrum analysiert auf grafisch aufbereitet. (Bild: Deutsche Telekom AG)

Die Deutsche Telekom bringt IoT-Bundles für den Einstieg ins Internet der Dinge auf den Markt. Mit ihnen können Unternehmen sich ihr Leistungspaket für Predictive Maintenance nach Bedarf zusammenstellen.

Die IoT-Bündel ergänzen die beiden bereits im Markt verfügbaren IoT-Starterpakete „Cloud der Dinge“ und „Predictive Maintenance“ Sie unterstützen den automatisierten Wartungsprozess: angefangen bei der Analyse von Schäden und Verschleiß bis hin zum Auslösen eines Service-Einsatzes. Die von den Sensoren erfassten Nutzungs- und Zustandsdaten verarbeitet die Service-Plattform der Telekom-Tochter T-Systems, die unter anderen die IoT-Suite Azure von Microsoft beinhaltet.

Der Preis der Bündel richtet sich nach dem Umfang aus Speichervolumen (10, 100 oder 1000 MB), der Anzahl der benötigten Sensoren und deren Bauartspezifikation (wie Spritzwasserschutz) und Stromanbindung (dauernd oder Anschluss ohne Netzteil). Diese Ende-zu-Ende-Lösungen enthalten neben der Hardware auch die Konnektivität über das Mobilfunknetz der Telekom. Außerdem speichert, betreibt und analysiert die Telekom die Daten in einem sicheren deutschen Rechenzentrum und bereitet sie grafisch auf.

Die IoT-Lösungen zielen darauf, Ausfällen oder ungeplanten Reparaturen von Maschinen in der Industrie vorzubeugen. Die automatisierte Analyse der erfassten Sensordaten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Erschütterungen und Beschleunigung unterstützt nicht nur die Fehlererkennung auf Basis von Anomalien in den Datenmustern wie zum Beispiel durch Verschleiß.

Dier Analyse hilft auch dabei, die gesamte Prozesskette als Auslöser von Service-Aufträgen wie Terminieren, Planen und Synchronisieren der Auftrags- und Anlagendaten zu optimieren. Optional kann auch ein Servicetechniker bei der Fehleranalyse unterstützen. Unternehmen können so gezielt Servicefenster planen und teure Stillstandszeiten von Maschinen verkürzen.

Praxiserfahrungen zeigen, dass Firmen durch gezielte Planung zwölf Prozent der Reparaturkosten einsparen und die Kosten für Wartung um rund 30 Prozent verringern. Ungeplante Stillstände gehen um 70 Prozent zurück.

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