Infineon Security Partner Network

Lösungsansätze und Fallbeispiele für Sicherheit im Internet der Dinge

09.10.15 | Redakteur: Sebastian Gerstl

Infineon Security Partner Network (ISPN): Mit einem Netzwerk aus internationalen Partnern und Dienstleistern will Infineon seine sichere Chiptechnologie einem breiten Markt zugänglich machen.
Infineon Security Partner Network (ISPN): Mit einem Netzwerk aus internationalen Partnern und Dienstleistern will Infineon seine sichere Chiptechnologie einem breiten Markt zugänglich machen. (Bild: Infineon)

Infineon hat den Start seines weltweiten Infineon Security Partner Networks bekannt gegeben. Das ISPN soll Geräteherstellern und Dienstleistern anschauliche Beispiele und Referenzdesigns für einfache und effiziente Sicherheit bei Anwendungen für das Internet of Things (IoT) liefern.

Mit dem ISPN macht Infineon bewährte Chiptechnologie einem breiten Markt zugänglich – ob Herstellern von professionellen Wasserfiltersystemen, Smart-Home-Lösungen oder Industriesteuerungen. Die Netzwerkpartner entwickeln Sicherheitslösungen, die auf die Bedürfnisse einzelner Branchen und Märkte zugeschnitten sind. Das Angebot deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab, von Beratung und Design bis zu Systemintegration und Servicemanagement.

„Hardware-basierte Sicherheit zum Schutz sensibler Daten, vernetzter Geräte und geistigen Eigentums lässt sich jetzt ganz einfach realisieren“, sagt Jürgen Spänkuch, Leiter des Bereichs Platform Security von Infineon. „Mit dem ISPN erreichen wir neue Märkte. Haushaltsgeräte, Industriemaschinen oder Medizintechnik – zunehmende Vernetzung macht Sicherheit auch in diesen Bereichen zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor.“

Brücken schlagen: Durch das spezialisierte Partner-Netzwerk möchte Infineon seinen Kunden eine bestmögliche Implementierung der eigenen Sicherheitskomponenten und -angebote liefern.
Brücken schlagen: Durch das spezialisierte Partner-Netzwerk möchte Infineon seinen Kunden eine bestmögliche Implementierung der eigenen Sicherheitskomponenten und -angebote liefern. (Bild: Infineon)

Die ISPN-Partner werden ausgewählt anhand ihrer Sicherheitsexpertise und Kenntnis über die Herausforderungen einzelner Marktsegmente. Deren Fallbeispiele, Lösungsansätze und Referenzdesigns sind online in einem virtuellen Showroom zugänglich. Um weltweite wie regionale Ansprüche aufgreifen zu können, wurden die Partner auch nach Ihrer Kentniss jeweiliger lokaler Infrastrukturen ausgewählt. Zum Netzwerk gehören unter anderen bereits die WIBU-SYSTEMS AG, IKV aus Taiwan und Beijing Broadstar Info Tech aus China.

„Herstellern von intelligenten Geräten und Dienstleistern zeigen wir die Sicherheitsrisiken auf, denen sie zunehmend ausgesetzt sind”, sagt Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems. „Wir stellen ihnen innovative und wirkungsvolle Sicherheitslösungen vor und unterstützen sie bei der Umsetzung. Neben erhöhter Sicherheit bieten wir unseren Kunden flexible Lizenzierungslösungen und Software-Berechtigungen für neue Geschäftsmodelle.“

Wachsendes Internet der Dinge: Bis zum Jahr 2020 werden Prognosen zufolge mehr als 25 Milliarden „Smart Devices“ und Embedded Systeme im IoT vernetzt und 50 Billionen Gigabyte an Daten ausgetauscht werden. Damit geht ein entsprechend hoher Anspruch an Sicherheitslösungen einher.
Wachsendes Internet der Dinge: Bis zum Jahr 2020 werden Prognosen zufolge mehr als 25 Milliarden „Smart Devices“ und Embedded Systeme im IoT vernetzt und 50 Billionen Gigabyte an Daten ausgetauscht werden. Damit geht ein entsprechend hoher Anspruch an Sicherheitslösungen einher. (Bild: Infineon)

Eine Prognose des Marktforschungsunternehmens IDC veranschaulicht die Bedeutung von Datensicherheit. Danach werden bis 2020 vier Milliarden Menschen online sein, mehr als 25 Milliarden „smarte Objekte“ und Embedded Systeme vernetzt und 50 Billionen Gigabyte an Daten ausgetauscht werden. Eine aktuelle Studie der OECD über Online-Geräte je 100 Einwohner belegt diese Entwicklung: Südkorea führt die Statistik mit rund 38 Prozent, in den USA sind es gute 25 Prozent und in Deutschland ca. 22 Prozent.

Die zunehmende Vernetzung im „Internet der Dinge“ führt zu neuen Sicherheitsrisiken. Die Themen Privatsphäre, Datenschutz und Datensicherheit müssen hier thematisiert und adressiert werden. Infineon und die Mitglieder des Infineon Security Partner Network arbeiten deshalb kontinuierlich daran, einfach integrierbare und umfassende Sicherheitslösungen zu entwickeln.

Weitere Informationen finden Sie unter www.infineon.com/iot-security.

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