Innovation in Europa

MEDEA+ sichert Wettbewerbsfähigkeit

29.01.2007 | Redakteur:

Belegt die Nanoelektronik als Wachstumsgarant für Europa: Der MEDEA+-Vorsitzende Arthur van der Poel
Belegt die Nanoelektronik als Wachstumsgarant für Europa: Der MEDEA+-Vorsitzende Arthur van der Poel

Das paneuropäische Forschungs- und Entwicklungsprogramm MEDEA+ sorgt auch weiterhin auf dem Gebiet der Mikro-/Nanoelektronik für technische Errungenschaften und sichert somit Europas

Das paneuropäische Forschungs- und Entwicklungsprogramm MEDEA+ sorgt auch weiterhin auf dem Gebiet der Mikro-/Nanoelektronik für technische Errungenschaften und sichert somit Europas hohen Stellenwert in diesem welweit bedeutenden Industriezweig. Das Jahr 2006 sorgte für Zuwächse bei den Unternehmen, und auch die Investitionen in F&E entwickelten sich positiv.

Das MEDEA+-Programm setzt sich mittlerweile aus 400 teilnehmenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus 22 europäischen Ländern zusammen. Dabei scheint die Nanoelektronik als ein Garant für weiteres Wirschaftswachstum in Europa zu dienen. „Seit dem Start im Jahr 2001 wurde in insgesamt 75 Projekte investiert, von denen 44 erfolgreich zum Abschluss kamen“, erklärte Arthur van der Poel, MEDEA+-Vorsitzender, zum Programmerfolg.

Projekte im Automobilelektronikbereich haben dabei bereits zur Plattformentwicklung und zu Defacto-Standards geführt, während bei der drahtlosen Kommunikation Anwendungen und Technologien gefunden wurden, mit denen sich eine höhere Leistungsfähigkeit, mehr Sicherheit und ein geringerer Stromverbrauch ergibt. Smartcard-Projekte sind laut van der Poel für Europa von großer Bedeutung, da die Region hier führend in der Entwicklung und Fertigung ist. „Die europäische F&E im Bereich der Nanoelektronik kann mit den weltweiten Forschungsvorhaben durchaus mithalten. Wenn Europa auf diesem Gebiet allerdings seine Zukunft selbst gestalten will, müssen weiterhin erhebliche Investitionen in eine hochqualtative Forschung auf eigenem Boden getätigt werden“, mahnt van der Poel an.

Nachfolgeprogramm in Planung

Europas Nanoelektronikindustrie ist für diese Herausforderung gerüstet: Die Vorbereitungen für ein Nachfolgerprogramm von MEDEA+, das Ende 2008 ausläuft, werden getroffen. Es soll einmal mit doppelt so viel F&E-Kapazitäten und -Infrastrukturen ausgestattet werden als das MEDEA+-Programm. Sowohl die Industrie als auch öffentliche Einrichtungen schätzen die Gründung von Public Private Partnerships (PPP), mit denen sich Kosten, Zeit und Risken bei der Entwicklung neuer Technologien und Applikationen verringern lassen. Weitere Details zum neuen Programm werden in einem „White Book“ im Sommer 2007 veröffentlicht.

MEDEA+, Tel. +33(0)1 40644560

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