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CATRENE

Neuer Cluster im Bereich Nanoelektronik

 

15.02.2008 | Redakteur: Holger Heller

 

CATRENE (Cluster for Application and Technology Research in Europe on NanoElectronics) übernahm Anfang 2008 die Nachfolge des Programms MEDEA+. Damit soll die europäische Leistungsfähigkeit in der Mikro- und Nanoelektronik weiter gestärkt werden.


Jozef Cornu will mit CATRENE die Weiterentwicklung des europäischen Knowhows in Halbleitertechnologien und -anwendungen sicherstellen
Jozef Cornu will mit CATRENE die Weiterentwicklung des europäischen Knowhows in Halbleitertechnologien und -anwendungen sicherstellen
Nach Ablauf des MEDEA+-Programms startet CATRENE als neues EUREKA-Programm für Mikroelektronikforschung in Europa. Es bringt zwei wichtige Neuerungen: Zum einen sog. „Lighthouse-Projekte“, die sich mit sozioökonomischen Fragen beschäftigen, und zum anderen eine neue Struktur, die die zunehmende Konvergenz zwischen Technologie und Anwendungen widerspiegelt. Die öffentlich-private Partnerschaft soll die technologische Weiterentwicklung der europäischen Halbleiterindustrie weiter sichern. Der Fokus wird auf marktnaher Forschung liegen.
„Seit über einem Jahrzehnt ermöglichen es die Programme EUREKA, JESSI, MEDEA and MEDEA+ der europäischen Industrie, ihre Position in der Technologie, Produktion und den Anwendungen von Halbleiterprozessen zu stärken und wichtiger Zulieferer für Märkte wie Telekommunikation, Consumer- und Kfz-Elektronik zu werden“, so Jozef Cornu, Vorsitzender von CATRENE.

Auf die wechselnden Anforderungen der Halbleiterhersteller eingestellt

Cornu weiter: „Die Nanoelektronik bietet all denen, die zuerst neue Technologien beherrschen und auf den Markt bringen, enorme Möglichkeiten. Wir sind überzeugt, dass CATRENE maßgeblich daran beteiligt sein wird, die europäische Mikroelektronikindustrie weiter zu stärken.“
Wie MEDEA+ ist auch CATRENE auf vier Jahr angelegt, mit der Möglichkeit der Verlängerung um weitere vier Jahre. Dies wurde so gewählt, um sich den wechselnden Anforderungen der Halbleiterhersteller, dem technischen Fortschritt sowie der Entwicklungszeitspanne für größere Applikationen anpassen zu können. Die benötigten Ressourcen belaufen sich auf jährlich auf 4000 Personenjahre, was in etwa 6 Mrd. € für das erweiterte Programm entspricht.
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