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Oszilloskope

Höhere Signaltreue und leichtes Debugging serieller Busse

 

05.11.2007 | Redakteur: Hendrik Härter

 

Die Oszilloskope der Reihe DPO7000 und DPO/DSA70000 von Tektronix verfügen jetzt über Funktionen, mit denen sich komplexe Anwendungen definieren, entwickeln und prüfen und genaue Timing- und Amplitudenmessungen umsetzen lassen.


Die DPO7000-Serie von Tektronix: neue Funktionen für Debugging-Aufgaben
Die DPO7000-Serie von Tektronix: neue Funktionen für Debugging-Aufgaben
Zu den neuen Merkmalen der Serien DPO7000 und DPO/DSA70000 gehören eine ungestörte Signaldarstellung sowie genaue Timing- und Amplitudenmessungen, die vor allem beim Testen serieller Datenbusse wie PCI-Express, SATA und HDMI hilfreich sind. So lassen sich komplexe Computer-, Video-, Kommunikations- und Datenerfassungsgeräte definieren, entwickeln und prüfen. Zu den Neuerungen zählen: Auswahl einer Bandbreitenbegrenzung zur Kontrolle des Rauschuntergrunds, optimale Erfassung durch vergrößerte Bandbreite bis zur Tastkopfspitze mit Hilfe von DSP und Pattern Lock-Triggerung sowie Ereignissuche und -markierung. Zusammen mit ihren vorhandenen Eigenschaften bietet die Plattform DPO/DSA70000 ein präzises 4-Kanal-Echtzeit-Oszilloskop mit den schnellen und umfassenden Debugging-Funktionen. Durch Triggerung und Analyse der gesamten Aufzeichnungslänge nach der Signalerfassung werden auch seltene Anomalien und einmalige Ereignisse sicher ausgespürt.

Auswahl der Bandbreitenbegrenzung

Die Messgeräte sind standardmäßig mit Filtern zur Bandbreitenbegrenzung ausgestattet, welche die grundlegenden Roll-Off-Eigenschaften, die Stabilität und Phasenlinearität des Instruments innerhalb des neuen Frequenzbereichs aufrecht erhalten und die Effekte von Rauschquellen außerhalb des Frequenzbands reduzieren. Es sind problemlos Messungen mit niedrigeren Frequenzen möglich, indem die maximale Bandbreite in Schritten von 1 GHz bis auf 500 MHz herunterregelt. Die Bandbreitenbegrenzung ist auch bei Abtastraten oberhalb der maximalen Echtzeit-Abtastrate möglich und auf allen vier Kanälen unabhängig wählbar.

Bandbreitenvergrößerung bis zur Tastkopfspitze

Die DSP-Filterung ergänzt das Erfassungsmodul und sorgt bei den meisten Z-active-Tastköpfen (P7380, P7380SMA, P7313, P7313SMA und P7360) und den P7500 TriMode-Tastköpfen für eine zuverlässige Timing- und Amplitudenauflösung und genauigkeit bis zur Tastkopfspitze. Diese Funktion ist auch bei Abtastraten oberhalb der maximalen Echtzeit-Abtastrate verfügbar und auf allen 4 Kanälen unabhängig wählbar.

Pattern Lock-Triggerung

Mit Pattern Lock ist Bitmustertriggerung bei Datenraten bis zu 6,25 GBit/s NRZ oder 8b/10b mit interner Taktrückgewinnung möglich und Messungen an bestimmten Stellen im Datenmuster mit extrem hoher Genauigkeit der Zeitbasis sind realisierbar. So lässt sich ein komplettes NRZ-Testmuster präzise und wiederholt erfassen. Ein Augendiagramm kann beispielsweise aus nacheinander im Datenmuster gewonnenen Abtastwerten erstellt werden. Dabei wird eine feste Timing-Beziehung zwischen den Abtastungen aufrecht erhalten, so dass das Oszilloskop das Augendiagramm auf der Basis bestimmter Musterverläufe zeichnen kann.

Ereignissuche und -markierung

Große Erfassungsmengen lassen sich mit der Ereignissuche durchsuchen und alle Instanzen eines bestimmten Ereignisses markieren. Wahlweise kann die Anzeige der Suchergebnisse in Form einer Ereignistabelle, anstatt einzelner Signaldarstellungen erfolgen. Wichtige Ereignisse werden hervorgehoben, unwichtige Ereignisse vernachlässigt und Ereignisbeziehungen sichtbar gemacht. Im Standardlieferumfang ist eine grundlegende Ereignissuche und -markierung (nur Flanke) enthalten. Neun weitere Ereignisarten werden in der ASM-Option (Advanced Event Search and Mark) für alle DPO7000- und DPO70000-Modell unterstützt.
Zum Funktionsumfang gehören außerdem Signalgrenzwertprüfung, erweiterter Triggermodus mit Triggerpfadkompensation, horizontale Kontrolle der Zeitbasis, XYZ-Modus und erweiterter FastAcQ-Erfassungsmodus. Diese und andere Merkmale sind in Firmware Version 4.0 enthalten.
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