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Oszilloskope für Embedded-Designs

Sechs Modelle mit Frequenzen von 100 bis 500 MHz

 

29.04.2008 | Redakteur: Hendrik Härter

 

Mit der Oszilloskop-Serie DPO3000 bringt Tektronix insgesamt sechs verschiedene Digital-Phosphor-Oszilloskope (DPO) auf Basis der Serie DPO/MSO 4000 auf den Markt. Die Geräte lassen sich im Embedded-Design für Trigger- und Dekodierungsfunktionen serieller Busse einsetzen.


Ein wesentliches Merkmal sind Standardaufzeichnungslängen von 5M. Abgerundet wird die Ausstattung durch die Wave Inspector-Bedienelemente: der Benutzer kann sich durch Ereignisse suchen und sich durch sie navigieren. Interne parallele Busse werden zunehmend durch serielle Busse wie I2C, SPI und CAN abgelöst. Bei einem seriellen Bus kann ein einzelnes Signal Adress-, Steuer-, Daten- und Taktinformationen enthalten. Dementsprechend komplex ist das Signal und damit sein Debugging.
Messtechniker benötigen aussagekräftige serielle Daten mit einer hohen Auflösung. Das setzt größere Aufzeichnungslängen und entsprechend Speicher voraus. Mit den Megapunkt-Aufzeichnungslängen lassen sich Tausende von Bildschirmen mit Signalaktivitäten darstellen. Da ist es schwierig, eine bestimmte Information zu einem bestimmten Designproblem schnell zu erfassen.

Automatischer Bildlauf des Signals stellt Ereignisse dar

Mit einem Zusatzmodul lassen sich Videoapplikationen untersuchen Durch Menü und Anzeige steuert ein zweigeteilter Drehknopf mit einem Drehring. Die Wiedergabe/Pause-Funktion mit einstellbarer Geschwindigkeit erstellt einen automatischen Bildlauf des Signals über den Bildschirm, während der Messtechniker nach dem gewünschten Ereignis sucht. Eine implementierte Signalsuchfunktion lässt sich die Erfassungsmenge nach benutzerspezifischen Ereignissen durchsuchen und anschließend automatisch markieren. Mit einem Tastendruck können die markierten Stellen angesteuert werden.

Umfangreiche HDTV- und Videotrigger für Videoapplikationen

Das DPO3000 kann bis zu 50.000 Wellenformen in der Sekunde erfassen Mit einem USB-Speicher (Thumb Drive) an der Frontplatte können Screenshots, Konfigurationen und Signaldaten zu einem PC übertragen werden. Ethernet- und USB-Anschluss (TMC) auf der Geräterückseite sind bei allen Modellen vorhanden. Über die TekVPI-Tastkopfschnittstelle (Tektronix Versatile Probe Interface) kann das Gerät mit TekVPI-Tastköpfen kommunizieren. Dazu sind verschiedene TekVPI-Spannungs- und -Stromtastköpfe erhältlich. Das Modul DPO3VID für Videoapplikationen ergänzt das Gerät mit einer umfangreichen Sammlung an HDTV- und benutzerdefinierten Videotriggern. Zusammen mit dem integrierten, wählbaren 75-Ω-Abschluss lassen sich Designs für Videostandards überprüfen.

Sechs Modelle von 100 bis 500 MHz und 2,5 GS/s

Die DPO3000-Serie besteht aus sechs Modellen, die von 100 bis 500 MHz reicht. Alle Modelle verfügen über eine Abtastrate von 2,5 GS/s mit mehr als fünffachem Oversampling auf allen Kanälen. Das Gerät hat eine Bautiefe von 137 mm und ein Gewicht von 4 kg. Weiter Ausstattungsmerkmale sind: serielle Triggerung, Protokolldekodierung und PC-Plug-and-play via USB. Auf dem 9"-WVGA-Display lassen sich auf der horizontalen Achse Glitches und feine Einzelheiten sichtbar machen.

LabVIEW als Basisversion

Für die Nachbearbeitung der Signale ist im Lieferumfang eine kostenlose Basisversion von NI LabVIEW SignalExpress Tektronix Edition LE enthalten. Ein Upgrade auf die NI LabVIEW SignalExpress Tektronix Edition mit über 200 Mess-, Erfassungs-, Analyse- und Berichtsfunktionen ist gegen Aufpreis möglich.
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