Lötstoppmaske aus dem 3D-Drucker

| Redakteur: Dr. Anna-Lena Gutberlet

Seit Anfang des Jahres vereint Würth Elektronik und FELA eine Entwicklungskooperation zur Digitalisierung der Leiterplattentechnik.
Seit Anfang des Jahres vereint Würth Elektronik und FELA eine Entwicklungskooperation zur Digitalisierung der Leiterplattentechnik. (Bild: Würth Elektronik)

Die Leiterplattenhersteller Würth Elektronik und FELA forschen gemeinsam an neuen Technologien: Durch die Digitalisierung der Leiterplattentechnik sollen völlig neue Möglichkeiten hinsichtlich der Miniaturisierung geschaffen werden.

Trotz der derzeitigen stabilen Lage und der positiven Umsatzzuwächse innerhalb der Leiterplattenbranche ist davon auszugehen, dass die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen ist. Leiterplattenhersteller müssen sich dem enormen Preisdruck asiatischer Leiterplatten, den steigenden Herstellungskosten in Europa und dem insgesamt angespannten, globalen Wettbewerbsumfeld stellen.

Bereits seit Anfang des Jahres vereint Würth Elektronik und FELA, beide Leiterplattenhersteller aus Baden-Württemberg, eine Entwicklungskooperation zur Digitalisierung der Leiterplattentechnik. Der visionäre Ansatz im Bereich der Lötstoppmaske via 3D-Druck verspricht völlig neue Möglichkeiten hinsichtlich Miniaturisierung und einen technologischen Quantensprung im Bereich der Leiterplattenfertigung. Man erwartet nicht nur wirtschaftlichen Erfolg, sondern auch die langfristige Sicherung der lokalen Produktionsstandorte in Deutschland.

„Erfolgreich an einem Strang ziehen und etwas bewegen, erreicht man nur durch eine ehrliche und gleichberechtigte Partnerschaft. Unter uns Mittelständlern hat ein Handschlag noch Bedeutung. Wir forschen und entwickeln auf Augenhöhe – eine „Win-Win“-Situation für beide Unternehmen,“ sagt Norbert Krütt, Geschäftsführer FELA.

FELA und Würth Elektronik bündeln Ressourcen sowie Know-How. Als Partner stellt man sich aktuellen technischen Entwicklungen und Kundenanforderungen, um diese nachhaltig zu gestalten.

Neben dem Austausch von Ergebnissen und dem Abdecken eines breiteren Forschungsfeldes, verkürzt sich die Zeit bis zur sicheren Integration in die Prozesskette. Die Zusammenarbeit erfolgt auf allen Ebenen - von der Geschäftsleitung über die Forschungsabteilungen bis hin zur gemeinsamen Kommunikation.

Auch Andreas Gimmer, Geschäftsführer Würth Elektronik am Standort Schopfheim, äußert sich positiv: „Man kennt sich in unserer Branche und weiß um die besonderen Kompetenzen der Marktbegleiter. Die Partnerschaft mit FELA beruht neben einer langjährigen persönlichen Beziehung auf der Innovationsfreude beider Unternehmen mit dem Ziel der strategischen Standortsicherung durch Zukunftstechnologien.“

Nach derzeitigem Stand der Forschungsergebnisse zeichnen sich klare Vorteile im Bereich der Bestückung ab. Auch die Möglichkeiten zur Umsetzung individueller Kundenanforderung sind vielversprechend.

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3D-Drucker? Tintenstrahldrucker kommt der Sache wohl näher. Absolut belangloser Artikel. Schade.  lesen
posted am 18.09.2017 um 09:50 von Unregistriert

Werte Leser, besten Dank für Ihr Feedback. Wir werden das Thema nochmals bei den...  lesen
posted am 18.09.2017 um 09:46 von mhafner

Die Überschrift ist blanker Nonsense (solder stop ist maximal 2.5D). Ziel erreicht:...  lesen
posted am 18.09.2017 um 09:39 von anonymous

Die Überschrift verspricht viel, der Artikel ist aber absolut nichtssagend. So etwas kann man sich...  lesen
posted am 18.09.2017 um 09:07 von U.H.

Viel leere Worte um nichts. Gute Werbung für die beteiligten Firmen.  lesen
posted am 18.09.2017 um 08:49 von Unregistriert


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