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RFID und WLAN

Funk-Duo erhöht Zuverlässigkeit und Transparenz in der Logistik

 

11.12.2008 | Autor: Von Klemens Sattlegger*

 

Durch Zusammenführen von RFID-Transponder-, Paletten- und Auftragsdaten an einem WLAN-Terminal können in Kombination mit einer intelligenten Positionssoftware und einem Lagerverwaltungssystem Paletten lückenlos in der Logistik nachverfolgt werden.


Hand in Hand: Bei Gerolsteiner Mineralbrunnen werden die Paletten und Förderfahrzeuge mithilfe einer Kombination aus RFID- und WLAN-Systemen kontroliert und überwacht
Hand in Hand: Bei Gerolsteiner Mineralbrunnen werden die Paletten und Förderfahrzeuge mithilfe einer Kombination aus RFID- und WLAN-Systemen kontroliert und überwacht
Die Aufgabenstellung scheint einfach: Eine Systemimplementierung zur Echtzeiterfassung von Staplerbewegungen, Materialbewegungen in der Intralogistik und die dazu passende Darstellung der Paletten und anderer Behältnisse im Lager bzw. auf dem Werksgelände.
Doch gerade bei häufig anzutreffender Lagerware, die Metalle und Flüssigkeiten enthält, stoßen herkömmliche RFID-basierende Systeme an ihre Grenzen: Reflektionen und Dämpfung von E-Feldwellen bei sehr hochfrequenten Systemen können zu reduzierten Lesegenauigkeiten oder sogar zum Totalausfall führen.
Bestes Beispiel hierfür ist die Getränkelogistik wie zum Beispiel bei Gerolsteiner Mineralbrunnen, bei der die Position der Förderfahrzeuge auch noch inmitten von hohen Palettenstapeln sehr exakt festgestellt werden muss, diese aber wie eine Abschirmung für die hochfrequenten Wellen wirken.
Eine ähnliche Problematik herrscht auch in Hochregallägern oder bei der Stapelung von Metallgitterbehältnissen, bei denen die Funkwellen entweder abgeschirmt oder reflektiert werden.

Störsignale können sehr breitbandig sein

Des Weiteren spielen Interferenzen eine erhebliche Rolle, die z.B. von Elektrostaplern oder anderen Antrieben in der Prozeß- und Automatisierungstechnik herrühren können. Diese Störsignale können sehr breitbandig sein und enthalten elektrische sowie auch magnetische Komponenten.
Hermetisch dicht: Die LF-Glastransponder RI-TRP-RR2B von Texas Instruments entsprechen dem 134,2-kHz-Standard, sind 32 mm kurz und besitzen eine eindeutige, fortlaufende Seriennummer Um diese Probleme zu umgehen und eine möglichst wartungsfreie und kosteneffiziente Lösung anbieten zu können, wird von der Firma Indyon aus Pöcking ein besonderer Ansatz gewählt: Durch Einbringen von hermetisch dichten, 134.2-kHz-Standard-LF-Glastranspondern mit nur 32 mm Länge und eindeutiger fortlaufender Seriennummer (RI-TRP-RR2B) in den Boden, werden die Flächen im Innen- sowie im Außenbereich „getagt“.
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Redakteur: Jan Vollmuth
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