Übernahme abgeschlossen

Altera ist nun fester Bestandteil von Intel

07.01.16 | Autor: Sebastian Gerstl

Akquise vollzogen: Seit dem 28. Dezember 2015 ist Altera nun als "Programmable Solutions Group (PSG)" fester Bestandteil von Intel.
Akquise vollzogen: Seit dem 28. Dezember 2015 ist Altera nun als "Programmable Solutions Group (PSG)" fester Bestandteil von Intel. (Bild: Intel)

Seit dem 28. Dezember 2015 gehört der FPGA-Hersteller Altera nun fest zur Intel-Familie. Damit ist die auf 16,7 Milliarden US-$ bezifferte Akquise abgeschlossen. Altera wird fortan den Geschäftsbereich der Programmable Solutions Group (PSG) innerhalb Intels übernehmen.

Intel hatte die Übernahme des weltweit zweitgrößten Herstellers von PLDs und FPGAs am 1. Juni vergangenen Jahres bekannt gegeben. Nun ist die Akquise abgeschlossen. Der Markenname Altera soll weiter bestehen bleiben, das Unternehmen selbst wird als neue Geschäftseinheit innerhalb Intels in der Programmable Solutions Group (PSG) fortbestehen.

Leiter der PSG ist Dan McNamara, vormals Vice President der Industrial, Automotive, and Broadcast Business Unit bei Altera. Laut Intel soll keiner der zuletzt 3.300 Altera-Mitarbeiter entlassen werden.

Intel verspricht bisherigen Altera-Kunden einen reibungslosen Übergang. Unterstützung und Weiterentwicklung bestehender Altera-Produkte werden von Intel beibehalten, einschließlich der FPGAs und ARM-basierten SoCs. Zudem werden fortan Alteras FPGAs zusammen mit Intels Xeon-Prozessoren als hochintegrierte Produkteinheiten angeboten.

Darüber hinaus soll die Programmable Solutions Group eng mit den Intel-Abteilungen Data Centers Group und IoT-Group zusammenarbeiten, um neue Lösungen und Produkte für diese Marktsegmente zu entwickeln.

Intels CEO Brian Krzanich spricht anlässlich der vollzogenen Akquise von „fantastischen Möglichkeiten“, die neuartige Erfahrungen für zukünftige Produkte ermögliche, etwa in Bereichen wie automomes Fahren oder maschinelles Lernen. „Altera ist nun ein Teil von Intel, und zusammen werden wir nicht nur die nächste Generation von Halbleitern besser machen, sondern weit mehr erreichen“ kündigte der Intel-Chef an.

Die Erfahrungen aus dem Moore'schen Gesetz sollen nach Aussage Krzanichs ein enormes zusätzliches Wachstum des FPGA-Geschäfts ermöglichen. Scheinbar lässt sich laut Intel der Begriff des Moore'schen Gesetzes inzwischen weit dehnbar auf verschiedene Elektronik-Bereiche anwenden.

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