Greenpeace-Studie

Woher die Internet-Giganten ihren Strom beziehen

09.04.14 | Redakteur: Peter Koller

Schneidet in der Greenpeace-Rangliste recht gut ab: Google. Hier ein Rechenzentrum des Internet-Riesen in Georgia.
Schneidet in der Greenpeace-Rangliste recht gut ab: Google. Hier ein Rechenzentrum des Internet-Riesen in Georgia. (Google)

Durch das explosionsartige Wachstum des Internet sind die dafür nötigen Rechenzentren zu einem der größten Stromverbraucher der Welt geworden. Greenpeace hat nun ermittelt, woher die Internet-Giganten ihren Strom beziehen. Die Liste birgt einige Überraschungen.

Rund 2,5 Milliarden Menschen sind heute über das Internet verbunden, bis 2017 soll die Zahl auf rund 3,6 Milliarden steigen. Das geht nur durch immer größere und performantere Rechenzentren, die daher auch einen in der Summe immer größeren Bedarf an Energie haben. Schon heute haben die weltweiten Datacenter einen Strombedarf, der zwischen dem von Russland und Deutschland liegt. Und Greenpeace erwartet ein Zunahme dieses Bedarfs um mindestens 60% bis zum Jahr 2020.

Was die Herkunft dieses Stroms angeht, hat laut dem aktuellen Greenpeace-Report Clicking Clean: How Companies are Creating des Green Internet (PDF-Download) bei etlichen der Internet-Giganten ein Umdenken eingesetzt.

Angeführt wird die Liste von Apple, das mittlerweile seine Data Center zu 100% aus erneuerbarer Energie betreibt. Ebenfalls in der Spitzengruppe finden sich etwa Google und Facebook, die noch nicht ganz soweit, aber auf einem guten Weg dahin sind.

Aber es gibt aus Sicht von Greenpeace auch einige Umweltsünder unter den Internet-Riesen: Etwa Amazon Web Service, das nur 15% seiner Datacenter-Energie aus erneuerbaren Quellen bezieht – geschätzt, denn Amazon verweigere hier jede Transparenz. Wie die einzelnen Internet-Firmen (und die Kunden, die sie bedienen) im Detail abschneiden, in der folgenden Bildergalerie:

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