SMARC

Die Evolution der Smart Mobility ARChitecture (SMARC) auf einen Blick

29.07.16 | Autor / Redakteur: Martin Unverdorben * / Margit Kuther

SMARC-sAMX6i: Ultra-Low Power ARM- und SoC-basiertes SMARC-Modul auf Basis der Freescale i.MX6-Familie mit Single-, Dual- und Quadcore-Varianten.
SMARC-sAMX6i: Ultra-Low Power ARM- und SoC-basiertes SMARC-Modul auf Basis der Freescale i.MX6-Familie mit Single-, Dual- und Quadcore-Varianten. (Bild: Bild: Kontron / bluemeetsyou.com)

Die Smart Mobility ARChitecture ist eine erfolgreiche Spezifikation für den Computer-on-Modules (CoM) Small-Formfaktor. Über die Neuerungen von SMARC 2.0 informiert der Vorsitzende der SGET.

Bereits Anfang des Jahres wurde vom Standard Development Team 0.1 (SDT 0.1) des SGET (Standardization Group for Embedded Technologies e.V.) die Version 2.0 der Smart Mobility Architecture (SMARC) für Embedded-Computer-Formate vorgestellt.

Der SMARC-Standard hat in nur drei Jahren bewiesen, dass er der Innovationstreiber im Ultra-Low-Power-Embedded-Markt ist. Und nicht zuletzt dieser rasante Erfolg hat dazu geführt, dass die Forderung nach der Version 2.0 sehr schnell aufkam.

SMARC 2.0 bietet u.a. verbesserte Prozessorschnittstellen

Die Spezifikationen von SMARC 2.0 bieten hauptsächlich eine verbesserte Pin-Belegung, um so den Bedürfnissen der Kunden optimal gerecht zu werden, und verbesserte Prozessorschnittstellen, die mit dem ursprünglichen Standard-Set von 2013 für Low-Profile Formfaktor-Module perfekt harmonieren.

SMARC wurde ursprünglich aus der Notwendigkeit heraus geboren, Computer-on-Modules-Standards für energiesparende System-on-Chip- (SoC-) Prozessoren von ARM weiter zu entwickeln.

In der Folge hat Intel die Power-Effizienz seiner Prozessoren mit Atom-basierten SoCs verbessert und zugelassen, dass Produkte in x86-Architektur von den SMARC-Spezifikationen profitieren. Das führte dazu, dass SMARC-Module schnell als skalierbare Bausteine bekannt wurden, die eine komplett neue Generation von Embedded-Compute-Anwendungen ermöglichten.

Mit SMARC können Systemintegratoren alle Möglichkeiten nutzen, die User-Schnittstellen für OEMs von mobilen Endgeräten bieten. Sie können so kleinere, kostengünstigere Display-Module verwenden, wie sie in Smartphones, Tablets sowie zukunftsweisenden Mensch-Maschine-Schnittstellen eingesetzt werden.

Einsatzvielfalt der SMARC-Module

Das Einsatzspektrum von SMARC-Modulen wächst ständig, da sie von CoMs sowie Entwicklern von Carrier Boards und Systemen verwendet werden, die SoC-basierte Ultra-Low Power COMs in Miniaturformat benötigen. Das Portfolio reicht von Lösungen im Automationsmarkt bis hin zu grafischen und bildzentrierten Geräten, die ebenfalls einen sehr niedrigen Energieverbrauch erfordern und extremen Umweltbedingungen trotzen müssen.

Die Module dienen desweiteren als Bausteine für sehr kleine, tragbare Handheld-Geräte sowie für größere Endgeräte, bei denen der Verbrauch wenige Watt nicht überschreiten darf und die Rechnerleistung außergewöhnlich hoch sein muss.

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