x86-SoC

AMD erweitert G-Serie für Embedded Systeme um drei SoC-Familien

07.03.16 | Redakteur: Sebastian Gerstl

G-Serie als skalierbare Lösung: Mit drei neuen Bausteinen will AMD seine x86-basierte SoC-Reihe für ein breites Anwendungsspektrum anbieten - von Low-Power-Anforderungen bis in zu High-Performance-Applikationen mit hohen Grafik-Ansprüchen.
G-Serie als skalierbare Lösung: Mit drei neuen Bausteinen will AMD seine x86-basierte SoC-Reihe für ein breites Anwendungsspektrum anbieten - von Low-Power-Anforderungen bis in zu High-Performance-Applikationen mit hohen Grafik-Ansprüchen. (Bild: AMD)

Mit der G-Serie verspricht AMD Embedded-Entwicklern eine skalierbare Familie an x86-basierten SoCs für eine breite Palette an Preis-, Leistungs- und Energieanforderungen. Speziell der Low-End-Baustein G-Series LX SoC soll Kunden eine sparsame, effiziente Alternative zu 32-bit-ARM-basierten Lösungen bieten.

Die drei neuen Bausteine erweitern die Low-Power-Eigenschaften der AMD Embedded G-Series SoC-Plattform. Die Familie verspricht damit eine hohe Skalierbarkeit von Leistung, Energiebedarf und Preis bei CPU-, GPU-, Multimedia- und I/O-Anforderungen. Die G-Series-Bausteine richten sich in erster Linie an grafikintensive Anwendungen im Embedded-Bereich, z.B. Medizin- und Drucktechnik, Gaming, Industriekontrollen und -automatisierung, Maschinenwahrnehmung, Point-of-Sale-Terminals und Thin Clients. Die drei neuen Familien sind pinkompatibel zu bereits bestehenden Produkten, so dass existierende Lösungen mit geringem Aufwand portiert werden können.

Überblick über die G-Series LX Familie.
Überblick über die G-Series LX Familie. (Bild: AMD)

Die LX-SoCs (Codename „Steppe Eagle“) richten sich an den Low-End-Bereich und sollen als leistungseffiziente Alternative zu 32-Bit-ARM-Lösungen angeboten werden. Ausgestattet mit zwei Jaguar+-Kernen und einer GCN-Compute-Unit (64 Streamprozessoren) benötigen die Sockel-FT3b-Bausteine je nach Bedarf zwischen 6 und 15 Watt.

Überblick über die I- und J-Familien der G-Serie
Überblick über die I- und J-Familien der G-Serie (Bild: AMD)

Die I- und J-Familie, Codename „Prairie Falcon“ und „Brown Falcon“ sind ebenfalls der G-Serie zugehörig und besitzen jeweils zwei Excavator-Kerne. Sie sind pinkompatibel mit der bereits im Vorjahr veröffentlichtenHigh-End 64-Bit-x86-SoC „Merlin Falcon“. Die integrierte GPU besitzt bis zu 4 AMD Radeon Graphics Core Next (GCN) Einheiten. Für besonders speicheraufwendige Anwendungen unterstützt die I-Familie bis zu zwei DDR4-Kanäle samt ECC (Error Correcting Memory, Fehlerkorrekturverfahren). Die J-Familie bietet dagegen nur Unterstützung eines DDR4-Speichers ohne ECC, unterstützt dagegen allerdings einen höheren DDR3-Speichertakt. Beide Familien enthalten zudem einen H.265-Hardwaredekoder für grafikintensive Anwendungen.

Auslieferung erster LX-SoCs beginnt im März, fertige Produkte werden für Q2 2016 erwartet. Die I- und J-Familie ab sofort bestellt werden, erste OEMs halten bereits fertige Endprodukte auf deren Basis bereit.

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